Frustabbau gegen Ticino

Nach dem Aus im Schweizer Cup wartet wieder der NLB-Alltag auf den UHC Sarganserland. Mit Ticino kommt das Schlusslicht nach Sargans.

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Unbelohnter Einsatz: Sven Kocherhans wehrt sich gegen die zwei Winterthur-Finnen. (Bild: Erwin Keller)

Unbelohnter Einsatz: Sven Kocherhans wehrt sich gegen die zwei Winterthur-Finnen. (Bild: Erwin Keller)

UNIHOCKEY. Es hatte fast was vom Film «Täglich grüsst das Murmeltier», wo Bill Murray immer wieder am gleichen Tag aufwacht. Wieder war der NLA-Leader im Cup-Achtelfinal in Sargans. Wieder hielt der UHCS prächtig dagegen. Und wieder verlor er knapp. 4:6 hiess es diesmal gegen Winterthur, vor einem Jahr 6:8 gegen die Grasshoppers, vor vier Jahren 6:7 nach Penaltyschiessen gegen Wiler-Ersigen.

Aber etwas war anders: Freuten sich die UHCS-Spieler in den Vorjahren meist rasch nach Spielschluss über ihre gute Leistung, waren am Sonntag noch lange enttäuschte Gesichter zu sehen. «Wir wollten unbedingt den Sieg», war aus dem Team zu vernehmen. Drei Tore in vier Minuten brachten den Traum zum Platzen. Dass NLA-Leader Winterthur alle fünf Söldner einsetzte und das Schlussdrittel nur noch mit zwei Linien spielte, war ein kleiner Trost.

«Abhaken, weitermachen», heisst das Motto nun für die Sarganserländer. Zeit, der Niederlage nachzutrauern, hat der UHCS keine, denn morgen geht es bereits weiter mit der NLB-Meisterschaft. Und dort schlägt sich der UHC Sarganserland ja prächtig. Mit vier Siegen aus sechs Partien liegt er auf Rang drei. Nun kommt mit Ticino der Tabellenletzte in die Riet-Halle (Anpfiff Samstag, 18 Uhr). Die Tessiner holten bislang erst einen Punkt und kassierten 51 Gegentore in den sechs Partien. Fast doppelt so viel wie der UHCS. Als erste Massnahme wurde der neue finnische Trainer Joel Heine letzte Woche freigestellt. Auch ohne ihn verlor Ticino das Kellerduell gegen Langenthal mit 4:6. (rvo)