FRÜMSEN-SAX: «Wird noch etwas wenig genutzt»

Auf dem Schlösslihof findet seit Freitag und bis heute Mittwoch zum vierten Mal eine Verkaufswoche des Zuchtverbandes Schweizer Sportpferde statt. Einige Pferde fanden bereits neue Besitzer.

Corinne Hanselmann
Merken
Drucken
Teilen
Die sechsjährige Bellissima vom Schlösslihof ist eines der Verkaufspferde. (Bild: PD)

Die sechsjährige Bellissima vom Schlösslihof ist eines der Verkaufspferde. (Bild: PD)

Corinne Hanselmann

corinne.hanselmann@wundo.ch

«Wir haben ein Dutzend Pferde im Angebot, die sich wunderbar für Amateur-Sportreiter eignen», sagt der erfahrene Pferdezüchter Werner Rütimann, der mit seiner Frau Madeleine die Verkaufswoche in Zusammenarbeit mit dem Zuchtverband Schweizer Sportpferde (ZVCH) organisiert.

Am Samstagnachmittag waren Interessierte eingeladen, einer Präsentation der verkäuflichen Pferde beizuwohnen. Da mit einer Ausnahme alle Verkaufspferde väterlicher- oder mütterlicherseits vom bekannten, von Rütimanns gezüchteten Hengst Karondo vom Schlösslihof abstammen, wurde dieser dem Publikum vorgeführt. Der bereits 24-jährige Hengst erfreut sich bester Gesundheit. Dann zeigten die Bereiter die Verkaufspferde unter dem Sattel und je nach Ausbildungsstand auch beim Freispringen. Da gleichentags in der Umgebung noch weitere Pferde-Veranstaltungen stattfanden, kamen nicht ganz so viele Besucher wie auch schon.

Hauptsächlich von Züchtern aus dem Werdenberg

Im Verkaufslot waren Pferde von fünf verschiedenen Züchtern. Vier davon sind aus dem Werdenberg: Leo Guntli aus Sax, Gutsbetrieb Strafanstalt Saxerriet sowie natürlich Werner und Madeleine Rütimann. Die gezeigten Pferde kosten zwischen 10 000 Franken für ein noch wenig ausgebildetes dreijähriges Pferd bis etwa 25000 Franken. Gefragt seien vor allem etwa fünf- bis sechsjährige, in der Ausbildung bereits etwas gefestigte Pferde, weiss Werner Rütimann. Bis jetzt seien drei der zwölf Pferde verkauft, sagte er gegen Ende der Verkaufswoche. Die Erfahrung zeige aber, dass eine Verkaufsschau auch eine längerfristige Wirkung habe. «Ich finde das eine gute Sache vom ZVCH. Sie unterstützen damit die Schweizer Züchter», so Rütimann. «Leider wird das Angebot von Züchtern noch etwas wenig genutzt.»