FRÜMSEN: Die Eröffnung der Staubern-Seilbahn steht bevor

Nach zweijähriger Bauzeit eröffnen der Staubern-Wirt Daniel Lüchinger und sein Team am kommenden Wochenende ihre neue Seilbahn. Am Dienstag waren Medienvertreter zu einer Testfahrt eingeladen.

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Einzigartig: der Warteraum in Form einer Baumnuss. (Bild: Corinne Hanselmann)

Einzigartig: der Warteraum in Form einer Baumnuss. (Bild: Corinne Hanselmann)

Der Bagger ebnet eine Fläche neben der Talstation, auf dem Gerüst rund um die hölzerne Nuss, die künftig als Warteraum dient, hantieren Arbeiter mit Bohrmaschinen, der Hubstapler lädt gerade ein Palett mit einem Weinfass aus Nussholz aus einem Lieferwagen. Noch kann man kaum glauben, dass hier in zwei Tagen die neue Seilbahn zur Staubern eröffnet werden soll.



Doch das Kernstück, die Bahn, läuft. Das durften Medienvertreter am Dienstag bei einer Testfahrt am eigenen Leib erfahren. Im Vergleich zur alten Seilbahn ist die Fahrt in der neuen erstaunlich ruhig, trotz des gestrigen Föhnwetters. Mit 7 statt 13 Minuten ist die Beförderung auch deutlich schneller. «Wir bringen künftig das Restaurant in einer Stunde voll und auch wieder leer», erklärt der Staubern-Wirt Daniel Lüchinger. Er ist es, der sich vor rund sieben Jahren vorgenommen hat, eine akkubetriebene und solarunterstützte Seilbahn zu bauen (W&O von gestern). «Wenn niemand etwas macht, kommen wir in der Energiewende nicht vom Fleck», so Lüchinger.

Mit seinen Kindern arbeitet bereits die vierte Generation im Berggasthaus mit. Tochter Karin Lüchinger ist es auch, die den Eröffnungsevent vom kommenden Wochenende organisiert, zu dem bis 5000 Besucher erwartet werden. Am Freitagabend werden die Kabinen mit einem feierlichen Akt enthüllt. Am Samstagabend finden Konzerte, am Sonntag der Frümsner Nussbrunch statt. Zudem kann man sich bei der Talstation an Infoständen informieren. Genaueres zum Programm unter www.staubern.ch.

Daniel Lüchinger mit seiner Tochter Karin Lüchinger. (Bild: Corinne Hanselmann)

Daniel Lüchinger mit seiner Tochter Karin Lüchinger. (Bild: Corinne Hanselmann)

Noch steht das Gerüst um die hölzerne Nuss, die künftig als Warteraum dienen soll. (Bild: Corinne Hanselmann)

Noch steht das Gerüst um die hölzerne Nuss, die künftig als Warteraum dienen soll. (Bild: Corinne Hanselmann)