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FRÜMSEN: Die Anlage stets im Schuss

Der langjährige ARA-Mitarbeiter und Klärwerkmeister der Gemeinde Sennwald, Walter Müller, wurde am Freitag feierlich verabschiedet. Er tritt seine verdiente Pension an.
Hansruedi Rohrer
Endlich mehr Zeit, auch «für Sitzungen»: Walter Müller setzte sich bei der Verabschiedung auf ein besonderes, fahrbares WC mit «Power-clean»-Einrichtung. (Bild: Hansruedi Rohrer)

Endlich mehr Zeit, auch «für Sitzungen»: Walter Müller setzte sich bei der Verabschiedung auf ein besonderes, fahrbares WC mit «Power-clean»-Einrichtung. (Bild: Hansruedi Rohrer)

Hansruedi Rohrer

redaktion@wundo.ch

Mit einem Abschiedsapéro im Rathaus Frümsen verabschiedeten die Gemeindeverwaltung Sennwald sowie Arbeitskollegen benachbarter Abwasserreinigungsanlagen den langjährigen ARA-Mitarbeiter Walter Müller. Zum Dank und zur Erinnerung an seine Arbeitszeit wurden ihm Geschenke überreicht, darunter ein besonderes Holzbrett mit Darstellung der Kreuzbergkette. Gemeindepräsident Peter Kindler begrüsste die Gäste, die anschliessend zum Apéro eingeladen wurden. Doch zuerst musste sich Walter Müller auf ein ganz spezielles Gefährt setzen: ein fahrbares Klo mit rotierender Bürste und WC-Papier-Abroller mit guten Wünschen.

«Ganz einfach das Leben geniessen»

Peter Kindler würdigte die Verdienste des Neu-Pensionärs Walter Müller, der am 1. Oktober nach einem längeren Auswahlverfahren in den ARA-Betrieb Sennwald eintrat. Am 1. August wurde er Klärwerkmeister und Nachfolger von «ARA-Dölf». Zusammen mit Stellvertreter Guido Loher und ab 1. Januar 2014 mit dem dritten Mann Ralph Scherrer bildete sich ein Team, welches für den Betrieb der Anlage verantwortlich war. Dazu gehörten auch 15 Schmutzwasserpumpwerke, die Regenüberlaufbecken Fohlenweid und Haag, 17 Pumpwerke und fünf Meteorwasser-Pumpwerke. Über 14 Millionen kostete schliesslich der Umbau der ARA Nöllerli. Das Team unter der Leitung von Walter Müller habe alle anfallenden Arbeiten jederzeit tadellos ausgeführt, sagte Peter Kindler.

Walter Müller ist in Sax wohnhaft und war vorher Landmaschinenmechaniker. Während seiner ARA-Arbeitszeit war er auch zuständig für die Kanalisation und rund 90 Kilometer öffentliche Leitungen. Dazu gehörte die Spülung der Leitungen in den Dörfern. «Die Abwasserreinigungsanlage musste stets laufen und im Schuss sein», sagte Walter Müller am Abschiedsapéro. Dank drei Mitarbeitern konnte der Pikettdienst jeweils am Wochenende abwechslungsweise gewährleistet werden. Gewisse Arbeiten gab es täglich zu erledigen, auch am Sonntag.

Als grosse Herausforderung ist Walter Müller der Umbau und die Erweiterung der ARA Nöllerli in den Jahren 2009 bis 2010 in Erinnerung geblieben. «Die Anlage und die Provisorien mussten ja stets in Betrieb sein.» Die Zeit in der Pension «nimmt er so, wie sie kommt.» Walter Müller wird keine Langeweile kennen, denn er nennt die Beschäftigung mit den Grosskindern, mit dem Haus, dem Holzen, mit Velofahren. «Und überhaupt ganz einfach mit dem Geniessen des Lebens», sagte er am Freitag.

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