FRÜMSEN: Der Mut und das Risiko lohnten sich

Die Umsetzung einer Idee – allerdings mit ungewissem Ausgang – hat sich für alle Beteiligten gelohnt. Der erste Frümsner Gama d’Or Nussbaum-Barrique ist trinkreif.

Adi Lippuner
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Adi Lippuner

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Wer nach der Devise «Geht nicht, gibt’s nicht», handelt, kann gewinnen, aber auch Geld in den Sand setzen. Mit der Idee, aus im Frümsner Staatswingert gewachsenen Trauben einen Wein im Nussbaum-Barrique keltern zu lassen, hat der «Staubern»-Wirt Daniel Lüchinger Erfolg. Die ersten 300 Flaschen, jede einzelne nummeriert und als Exklusivität gekennzeichnet, sind trinkbereit.

Bis es allerdings so weit war, brauchte es die Zusammenarbeit mehrerer Fachleute. Das war einmal Daniel Lüchinger mit seiner Idee, einen Wein im Nussbaum-Barrique ausbauen zu lassen. Der Frümsner will für seine Heimat nicht nur die Bezeichnung Nussdorf, «es braucht auch regionale Wertschöpfung».

Involviert in die Umsetzung waren Markus Hardegger, Leiter Fachstelle Weinbau am Landwirtschaftlichen Zentrum St. Gallen (LZSG) in Salez, Hans Oppliger, Prä­sident Verein Nussdorf Frümsen, der Bernecker Küfer Martin Thurnheer und der Kellermeister Kaspar Wetli junior. Sie alle ­betraten Neuland und waren beim Start des Projekts im Jahr 2015 nicht sicher, wie das Re­sultat sein wird. In­zwischen herrscht grosse Freude, denn der Wein überzeugt auch anspruchsvolle Freunde eines kräftig-­würzigen Tropfens. «Schade nur, dass es vom Jahrgang 2015 nur 300 Flaschen gibt und dieser Wein auch in Zukunft eine Exklusivität bleiben wird», so ein Weinfreund.

Für Judith und Daniel Lüchinger ist klar, mit der gelungenen ­Umsetzung des Nussbaum-­Barrique-Weins ist eine Etappe, aber noch nicht das Ziel er­reicht. «Wir ­wollen unseren ­Gästen Über­raschendes und Ungewohntes im Zusammenhang mit Baumnüssen bieten», so ihr Credo.7