«Fröschnikinder» bekamen ihren verdienten Dank

WARTAU. Der diesjährige Ausflug der «Fröschnikinder» (der Wartauer Amphibienhelfer) führte nach Berschis zur Familie des dort ansässigen Wildhüters.

Merken
Drucken
Teilen
Die Aussicht bei der St. Georg-Kapelle war grossartig. (Bild: pd)

Die Aussicht bei der St. Georg-Kapelle war grossartig. (Bild: pd)

WARTAU. Der diesjährige Ausflug der «Fröschnikinder» (der Wartauer Amphibienhelfer) führte nach Berschis zur Familie des dort ansässigen Wildhüters. Zu Beginn erfuhren die Teilnehmer, dass ein Tag zuvor bei Regenwetter Tausende kleiner Erdkröten den Teich vor dem Haus verlassen hätten und ausgeschwärmt seien. Zum Glück hatte sich das Wetter gebessert und anstelle der kleinen Kröten konnten verschiedene Libellen, Bienen und andere Insekten beobachtet werden.

Volieren besucht

Dann folgten die Kinder den Ausführungen des Wildhüters zu seinen Volieren-Bewohnern. Es sind fast ausschliesslich Rauhfusshühner. Einige davon, zum Beispiel das Birkhuhn, ist im Kanton St. Gallen beheimatet. Ein anderes Exemplar, ein Hybride zwischen einem Birkhuhn und einem Auerhuhn, hat der Wildhüter in einem Nachbardorf einfangen müssen, nachdem der Hahn die Scheu zu Menschen verloren hatte.

Bräteln zum Ausklang

Neben einer fruchtigen Zwischenmahlzeit bekamen die Kinder auch diverse Federn. Die Kinder interessierte, wie man die Federn vom Vogel lösen könne. Der Wildhüter erklärte, dass man sehr stark an den Federn ziehen müsse. Das erstaunte die Kinder. Der gerupfte Steinadler sei aber in eine Leitung geflogen und dabei getötet worden, erfuhren sie.

Danach wanderte die Gruppe zur St. Georg-Kapelle. Die Aussicht von dort bis zum Walensee und den Churfirsten entzückte, weniger aber der Lärm, den die Autos auf der Autobahn verursachten. Den schönen Nachmittag liess die Gruppe mit Bräteln am Feuer ausklingen.

Den «Fröschnikindern» wurde mit diesem Ausflug Dank erstattet für ihre wertvolle Arbeit – das Sammeln und Transportieren der Frösche und Kröten in ihre Laichgebiete. (pd)