Friedensbemühung in dieser Jahreszeit

Laut Medienberichten wird für Syrien ein Friedensplan ausgearbeitet. Es ist begrüssenswert, dass sich die Politik zusammenrauft, um ein Ende der sinnlosen Gewalt zu erwirken. Nur schon durch diesen einen Konflikt ergiessen sich riesige Ströme von Flüchtlingen über Europa.

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Laut Medienberichten wird für Syrien ein Friedensplan ausgearbeitet. Es ist begrüssenswert, dass sich die Politik zusammenrauft, um ein Ende der sinnlosen Gewalt zu erwirken. Nur schon durch diesen einen Konflikt ergiessen sich riesige Ströme von Flüchtlingen über Europa. Dabei ist Syrien leider nur einer von vielen Brandherden, die immer noch einer Bekämpfung harren. Global gesehen gleicht unser Planet verschiedener solcher Mottbrände, die sich jederzeit zu einem Flächenbrand entwickeln können. Es ist, als wenn die Feuerwehr einen Einsatz leistet, während laufend neue Feuer auflodern, denen man schlichtweg nicht mehr gewachsen ist.

Es ist auffallend, dass bei den vielen diplomatischen Bemühungen der Name des Friedensfürsten Jesus Christus gänzlich ausgeklammert wird. Sicher steckt eine Menge Verhandlungsgeschick hinter einem Friedensvertrag. Aber die Vergangenheit zeigt nur zu deutlich, dass ausgehandelte Kompromisse oft mit Füssen getreten werden. Die Einigung in Vietnam hatte zur Folge, dass der Süden vom Norden überrannt wurde. Mit dem Iran wurde ein Atomabkommen unterzeichnet, das in Israel berechtigte Vorbehalte hervorgerufen hat. Es ist fraglich, ob Teheran vom Plan der Zerstörung Israels abgelassen hat. Bleibt noch die Frage im Raum, ob denn angesichts der vielen Probleme Frieden möglich ist.

Das Kind in der Krippe kam als Friedensbringer auf diese Erde. Überall auf dem Erdball leben Menschen, die Jesus Christus als ihren Erlöser angenommen haben. Es ist erstaunlich, wie viele von ihnen in den Wirrnissen der Kämpfe sich für ein friedliches Miteinander unter grösster Lebensgefahr einsetzen. Im Hause muss beginnen, was leuchten soll im Vaterland.

Heini Eggenberger

Winggel 18, 9475 Sevelen

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