Freispruch, weil Fall verjährt ist?

ST. GALLEN. Im Prozess gegen einen Schweinemäster, dem letzte Woche vor dem Kreisgericht Uznach Label-Betrug sowie Tierquälerei vorgeworfen worden war, gibt es noch kein Urteil. Möglich sind Freisprüche wegen Verjährung. Nun muss die St.

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ST. GALLEN. Im Prozess gegen einen Schweinemäster, dem letzte Woche vor dem Kreisgericht Uznach Label-Betrug sowie Tierquälerei vorgeworfen worden war, gibt es noch kein Urteil. Möglich sind Freisprüche wegen Verjährung. Nun muss die St. Galler Regierung zur langen Verfahrensdauer Stellung nehmen. Thomas Schwager, Kantonsrat der Grünen, hat eine Interpellation eingereicht, in der es um den Prozess von letzter Woche vor dem Kreisgericht Uznach geht: Man brauche kein Vegetarier zu sein, um solche Tierhaltungen abscheulich zu finden, heisst es im Vorstoss. Die lange Verfahrensdauer ist auch Thema des Vorstosses von Kantonsrat Schwager: «Wie stellt sich die St. Galler Regierung dazu, dass es im aktuellen Fall zwischen der Aufdeckung der Missstände und der Anklageerhebung durch die Staatsanwaltschaft sechs Jahre dauerte?», heisst es darin. (sda)