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Frauenverein besucht Ittinger Kloster

WARTAU/ITTINGEN. Sonniger hätte der Tag nicht sein können, als eine gutgelaunte Gruppe Frauen vom Ökumenischen Frauenverein Wartau den Bus von Tino's Family-Reisen bestieg. Die Vereinsreise führte durch das Rheintal nach Warth in den Kanton Thurgau, in die Kartause Ittingen.
Die Wartauer Frauen erfuhren viel Wissenswertes im Ittinger Kloster. (Bild: pd)

Die Wartauer Frauen erfuhren viel Wissenswertes im Ittinger Kloster. (Bild: pd)

WARTAU/ITTINGEN. Sonniger hätte der Tag nicht sein können, als eine gutgelaunte Gruppe Frauen vom Ökumenischen Frauenverein Wartau den Bus von Tino's Family-Reisen bestieg. Die Vereinsreise führte durch das Rheintal nach Warth in den Kanton Thurgau, in die Kartause Ittingen. Nach dem Frühstück ging sogleich die gebuchte Führung im Kloster los, wo eine äusserst kompetente Führerin aus dem Leben der Kartäusermönche erzählte.

Nach der Schliessung des Klosters im Jahre 1848 war das Kloster noch lange Zeit in privatem Besitz und wurde Ende des letzten Jahrhunderts an eine Stiftung übertragen, welche das Kloster sanft und authentisch restaurierte und renovierte. Die Erzählungen konnten mit den gut erhaltenen Museumsstücken bestens untermalt werden. Rasch konnte ein Blick in die Sakristei erhascht werden, bevor die Frauen, wie einst die Kartäusermönche durch die langen Gänge wandelten und da und dort verweilten. Bald schon zog die prachtvolle üppige Stube, wie das Refektorium liebevoll genannt wird, die Aufmerksamkeit auf sich, wo einst die eremitischen Mönche sich zum gemeinsamen sonntäglichen Speis und Trank versammelten. Eindrücklich waren auch die einfachen, aber zweckmässigen Klausen mit dem Kastenbett, gefüllt mit einer Laubmatratze, wo die Kartäuser ihr achtstündiges Tagwerk unterhielten und ebenso sich zu gleichen Teilen der Bibel und dem Gebet widmeten. Die Einsamkeit der rundum bekannten Kartäuser durfte einzig am Sonntag in den Kreuzgärten durchbrochen werden und die alten rosenverzierten Gemäuer hätten wohl vieles zu erzählen gehabt.

Die Teilnehmerinnen waren dann froh, dass das Menu nicht durch den Passus wie in den Eremitagen gereicht wurde, sondern liebevoll serviert wurde. Ein kleiner individueller Rundgang nach dem feinen Essen rundete den erholsamen Aufenthalt ab. Die Heimreise bot den Gedanken freien Lauf und einen Einstieg zurück in den hiesigen Alltag.

Der Frauenverein verabschiedet sich in die Sommerpause und freut sich auf Anmeldungen zum gemütlichen Grillnachmittag oder auf Interessierte der Astronomie, wenn es zum Ausflug in die Sternwarte Mirasteilas nach Falera geht. (pd)

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