Frauenriege «flog» durch die Innerschweiz

Die Frauenriege Grabs traf sich am 3. September zu einem zweitägigen E-Bike Ausflug in die Innerschweiz. Alle waren gespannt auf das Fahrerlebnis mit den «fliegenden» Drahteseln, war es doch für die meisten das erste Mal.

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Die Grabser Frauenriege bei einem Zwischenhalt auf der Herzroute zwischen Willisau und Zug. Bild: PD

Die Grabser Frauenriege bei einem Zwischenhalt auf der Herzroute zwischen Willisau und Zug. Bild: PD

Die Frauenriege Grabs traf sich am 3. September zu einem zweitägigen E-Bike Ausflug in die Innerschweiz. Alle waren gespannt auf das Fahrerlebnis mit den «fliegenden» Drahteseln, war es doch für die meisten das erste Mal. Los ging's mit dem Zug von Buchs nach Willisau, wo die Bikes gemietet wurden. Nach einer kurzen Instruktion wagten sich die 18 Frauen auf die top ausgeschilderte Herzroute 99 Richtung Zug. Nach dem ersten Anstieg wussten alle die Vorzüge des neu erprobten Verkehrsmittels zu schätzen. Die Gruppe flog regelrecht durch die traumhafte Hügellandschaft. Erst am Sempachersee geboten die Bade- und anderweitig Hungrigen Einhalt. Gestärkt und erfrischt schwangen sich die Frauen wieder auf die Velosättel. Nun galt es auch, einige kurze, ruppige Passagen zu meistern. Aus Sorge, der mitgeführte Apéro könnte dabei Schaden gelitten haben, musste dieser am späteren Nachmittag natürlich einer genauen Inspektion unterzogen werden. Nach rund 80 zurückgelegten Kilometern erreichte die Gruppe Zug, wo sie nach einem ausgiebigen Abendessen und einem Absacker in der Skylounge, die ihnen Aussicht auf die ganze Stadt gewährte, Quartier in der Jugendherberge bezog. Am nächsten Morgen ging es ausgeruht an die zweite Etappe. Nach einem steilen Aufstieg über den Blasenberg, den die E-Bikerinnen mit Leichtigkeit überwanden, lud der Ägerisee zum Baden ein. Bald schon war der Kistenpass erreicht, wo Frau sich mit Kaffee und Alpkäse stärkte. Die Weiterfahrt über die Hügelkette am Ägerisee entlang bot eine phantastische Aussicht ins Tal. Vorbei am Rothenturmer Moor führte die Strecke schliesslich nach Einsiedeln, wo der Sihlsee noch einmal Erfrischung bot. Ein spätes Mittagessen und ein Besuch der Kirche Einsiedeln rundeten die Reise ab. Petrus hatte es gut mit den Frauen gemeint und ihnen phantastisches Wetter beschert. Als es dann schliesslich doch anfing zu regnen, sassen die Reiselustigen schon wieder im Zug nach Buchs und waren sich einig, dass das Wochenende ein tolles Erlebnis war. (pd)