Frauenpower in Küche und Service

Das «Bahnhöfli» in Haag und die «Mühle» in Oberschan machen den Auftakt zu den Werdenberger Culinarium-Wochen, an denen sie vom 7. bis 27. September ihre Gäste mit speziellen Leckereien aus der Region verwöhnen.

Heidy Beyeler
Drucken
Teilen

REGION. Während der Werdenberger Culinarium-Wochen – vom 7. bis 27. September – bieten wiederum sechs ausgezeichnete Lokale aus der Region Werdenberg Kreationen von einheimischen, regionalen Speisen an. Fleisch, Fisch, Gemüse, Milchprodukte und Früchte stammen aus der Region – vorzugsweise aus nächster Nähe.

Werdenberger Landwirte, Verarbeiter und Gastronomen sorgen für gute Qualität, die beim Konsumenten und oder beim Gast geschätzt werden, weil sie frisch auf den Tisch gelangen.

Einheimisch und traditionell

Das «Bahnhöfli» Haag-Gams ist von Anfang an Culinarium-Mitglied. Familie Schöb stand schon damals – als sie neben dem Gasthaus seit 1883 Landwirtschaft betrieb – für die traditionelle, einheimische und saisonale Küche mit Produkten aus der Region ein. Dass mit typischen Produkten aus der Region auch kreative Kompositionen geschaffen werden können, zeigen die Köchinnen mit ihrer Innovationsfreudigkeit. Die «Küchenfrauschaft» mit Luzia Schöb an der Spitze überrascht die Gäste immer wieder mit ihren leichten sowie auch bodenständigen Gerichten.

Das Team in der Küche und im Service des «Bahnhöfli» besteht ausschliesslich aus Frauen. Zufall oder gewollt? Luzia Schöb lacht und meint: «Dazu kann ich nur sagen, wir haben ein tolles, engagiertes Team, das gut funktioniert – jetzt sind es eben lauter Frauen. Ich möchte aber zu diesem Thema betonen, dass es in einem Familienbetrieb nur klappt, wenn alle zusammenhalten und ihren Beitrag leisten. Und so ist es bei uns auch.»

Die Überraschung

Was während der Werdenberger Wochen als Spezialitäten geboten wird, bleibt den Neugierigen noch verschlossen. Sie können sich aber ab der nächsten Woche gerne überraschen lassen. Heute Samstag werden sich Luzia und ihre Tochter Kathrin zusammensetzen und sich Besonderheiten ausdenken, mit denen sie ihre Gäste während der nächsten drei Wochen verwöhnen wollen.

Ganz auf Wild eingestellt

Die «Mühle» Oberschan muss man eigentlich nicht mehr vorstellen, nachdem das Restaurant vor gut einem Jahr in der Sendung «Mini Beiz – Dini Beiz» vom Schweizer Fernsehen als Sieger aus dem Wettbewerb hervorging. Auf die Frage, was ihm die Teilnahme an «Mini Beiz – Dini Beiz» gebracht habe, sagte Christian Birchmeier spontan: «Wir wurden völlig überrascht von den vielen guten Zusprüchen.» Er habe nie mit einer derart grossen Resonanz gerechnet.

Und was bietet Christian Birchmeier seinen Gästen als Spezialität während der Werdenberger Culinarium-Wochen? Saisonal gesehen gibt es bereits einen Hauch von herbstlichen Köstlichkeiten.

Die exquisite Hirschterrine aus der heimischen Jagd beispielsweise reichert er mit Apfel-Chutney und Selleriesalat an. Ein Genuss, der die Geschmacksknospen geradezu beflügelt. Wer es wild mag, kommt in der «Mühle» nicht zu kurz. Vom Hirschpfeffer aus der «Mühle»-Küche schwärmen Wildliebhaber immer wieder.

Übrigens, für jene, die den Hit aus der Sendung «Mini Beiz – Dini Beiz» noch nicht gekostet haben: Birchis Rindsschmorbraten findet sich nach wie auf der Menukarte der «Mühle» Oberschan.