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Frauenchor Buchs reiste ans Chorfestival «Feuer und Stimme»

Reisenotizen
Der Frauenchor Buchs in guter Stimmung im Lungau am Katschberg. (Bild: PD)

Der Frauenchor Buchs in guter Stimmung im Lungau am Katschberg. (Bild: PD)

Am Freitagmorgen reiste der Frauenchor Buchs über Salzburg und durch den Tauern nach St. Michael im Lungau, einem schönen Ferienort im Salzburgerland. Im Alpengasthof Bacher am Katschberg wurden die 19 Frauen von der Gastgeberfamilie Kerschhaggl sowie vom ehemaligen Bürgermeister Wolfgang Fanninger, der den Chor drei Tage lang begleitete, herzlich begrüsst. Auf dem Weg zum Auftakt auf dem Marktplatz gerieten die Sängerinnen in einen Hagelschauer. Doch Petrus muss ein Sänger sein, denn während der ganzen feierlichen Eröffnung fiel kein Tropfen Regen mehr. Mit der Entzündung von Fackeln und Feuer sowie mit der «Feuer und Stimme-Hymne» aus rund 1300 Kehlen wurde das 12. Chorfestival «Feuer und Stimme» eröffnet. Der Veranstalter dieses Festivals konnte 56 Chöre aus ganz Österreich, aber auch aus Deutschland, Slowenien, Lettland, Holland und Italien begrüssen. Als einziger Schweizer Chor reiste der Frauenchor Buchs an. Im Anschluss präsentierte sich ­jeder Chor auf der Bühne mit einem Lied, was ein sehr breit gefächertes Programm ergab. Auch witzige, moderne, fetzige und besinnliche Lieder wurden zum Besten gegeben.

Am Samstagmorgen fuhren alle Chöre mit der Gondelbahn auf den Hausberg, das Speiereck, und wanderten hinauf zum Peterbauerkreuz auf 2000 Meter. Zwischen dicken Wolken und Sonnenschein fand die feierliche Bergandacht statt, umrahmt von Alphornklängen und Chorgesang. Nach der Wanderung auf die Trogalm zum Mittagessen wurde wiederum fröhlich gesungen. Am Nachmittag fanden die einzelnen Konzertauftritte der Chöre an verschiedenen Plätzen statt. Der Frauenchor Buchs, verstärkt durch vier Frauen aus dem Kirchenchor Rüthi, durfte unter der Leitung der Dirigentin Barbara Koller in der voll besetzten Pfarrkirche St. Michael auftreten und Lieder in verschiedenen Sprachen wie Schwedisch, Ungarisch, Rätoromanisch und Deutsch vortragen. Das Publikum bestand aus weiteren Chören, Einheimischen und Gästen, welche viel Applaus spendeten.

Am Abend sassen die Buchser Frauen noch lange mit dem gemischten Chor Leobersdorf aus Niederösterreich zusammen. Abwechslungsweise und auch ­gemeinsam wurden viele Lieder gesungen. Am Sonntagmorgen hiess es Abschied nehmen von der Familie Kerschhaggl und dem Alpengasthof Bacher. Auch ein gemeinsames Foto durfte nicht fehlen.

Anschliessend fand der Festumzug durch St. Michael zum Dorfzentrum mit Musikkapellen, Schützengarde, Trachtenfrauen, Jagdhornbläsern und natürlich allen am Festival teilnehmenden Chören statt. Die Strassen waren von vielen herzlich applaudierenden Zuschauern gesäumt. Der Festakt bildete den letzten der vielen Höhepunkte.

Nach der offiziellen Verabschiedung der Chöre ging es zum Mittagessen, zu dem der Tou­rismusverband von St. Michael ­eingeladen hatte. Auch auf der Heimreise im Zug kamen der Gesang und die Geselligkeit nicht zu kurz. Bereichert von vielen schönen Eindrücken und kameradschaftlichen Erlebnissen trafen die Sängerinnen des Frauenchors am Sonntagabend zurück in Buchs ein. (pd)

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