Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Konto per E-Mail erhalten.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

FLUMS/REGION: Cobinet will mehr Mitglieder

Der regionale Firmenverbund Cobinet AG kann auf ein erfolgreiches Jahr 2017 zurückblicken. Wie es am Montag an der Generalversammlung in Flums hiess, will der Verwaltungsrat neue Mitgliedsfirmen gewinnen.
Leo Coray
Wechsel im Vorstand: Präsident Placi Wenzin, der neue Verwaltungsrat Beat Kuchelmeister und sein Vorgänger Toni Mannhart (von links) an der Generalversammlung der Cobinet AG. (Bild: Leo Coray)

Wechsel im Vorstand: Präsident Placi Wenzin, der neue Verwaltungsrat Beat Kuchelmeister und sein Vorgänger Toni Mannhart (von links) an der Generalversammlung der Cobinet AG. (Bild: Leo Coray)

Leo Coray

redaktion@wundo.ch

Ziel der Cobinet AG ist es, in der Region grosse und komplexe Aufträge aller Art auszuführen, die ein einzelner Betrieb allein nicht erledigen kann. Dem Verbund gehören 28 Firmen mit über 600 Mitarbeitenden aus den verschiedensten Branchen an. Hauptsächlich sind es kleine und mittlere Unternehmen aus dem Sarganserland und Werdenberg, aber auch aus Liechtenstein und der ganzen Südostschweiz. Akquiriert werden die Aufträge meist von der Geschäftsstelle, welche die beteiligten Firmen auch bei der Auftragsabwicklung unterstützt.

Wie Verwaltungsratspräsident Placi Wenzin am Montag an der 17. Generalversammlung in Flums sagte, war 2017 erneut ein positives Jahr. «Die Auftragsbücher bei allen Mitgliedern sind voll», lautete sein Fazit. Deshalb habe die Geschäftsstelle grösste Mühe, neue Aufträge bei den Mitgliedsfirmen zu platzieren. Nun setze sich der Verwaltungsrat dafür ein, Unternehmen auch ausserhalb der Region als neue Mitglieder zu gewinnen.

Verschiedene Bereiche automatisieren

Gleichzeitig werde das Projekt Cobisoft forciert, fuhr Wenzin fort. Dabei geht es darum, bei Cobinet die Bereiche Akquisition, Produktion und Admini-stration zu automatisieren. Beispielsweise soll bei Anfragen über die Herstellung grösserer und komplizierter Baugruppen eine Software herausfinden, welche Unternehmen einzelne Teile dafür herstellen können. Laut Wenzin werden noch Firmen im Bereich der Informationstech-nologie gesucht. Die Markteinführung des Systems soll an der Technologiemesse Swisstech 2019 erfolgen.

Verkaufschef Andreas Russi berichtete von einem Anstieg der Anfragen um rund 20 Prozent auf knapp 1400. Auch die Bestellungen nahmen um 10 Prozent auf über 600 zu. Erfreulich sei, dass der höhere Eurowechselkurs zu mehr Investitionen und besseren Margen geführt habe. Ebenfalls höhere Margen seien erzielbar, wenn möglichst kurzfristig geliefert werden könne, gab er den Mitgliedern zu bedenken. Ferner erinnerte er sie daran, dass sie bei der Geschäftsstelle Unterstützung im Verkaufsprozess erhalten können. Zudem regte er an, Mitgliedsfirmen sollten Aufträge in erster Linie an Cobinet-Mitglieder vergeben.

Aus dem Verwaltungsrat trat Toni Mannhart (Flums) nach fünf Jahren zurück. Als sein Nachfolger wurde Beat Kuchelmeister (Sargans) gewählt. Der übrige Vorstand mit Präsident Plazi Wenzin (Walenstadt) sowie den Verwaltungsräten Christoph Wirth (Buchs), Thomas Dürr (Schaanwald) und Umberto de Vito (Buchs) wurde für ein weiteres Jahr bestätigt. Verkaufschef bleibt Andreas Russi (Wangen). Beschlossen wurde ferner, den monatlichen Mittagstreff im Gonzenbergwerk probeweise abends durchzuführen.

FITNA als Beitrag gegen den Fachkräftemangel

Sepp Dietrich von der Organisation Förderung der Interessen für Technik und Naturwissenschaften für Jugendliche (FITNA) berichtete über die Techniktage 2018 vom März, an denen 300 Jugendliche ab der 6. Klasse in 40 Firmen verschiedene Berufe kennenlernten. Das Interesse der Jugendlichen sei sehr gross, sagte er. Deshalb würden zusätzliche Firmen gesucht, die damit einen Beitrag zur Bekämpfung des Fachkräftemangels leisten könnten.

Abschliessend stellten Hannes Jost und René Manser das Netzwerk Adlatus Südostschweiz vor. Wie sie sagten, handelt es sich dabei um eine Gruppe von 20 pensionierten Führungskräften aus allen Wirtschaftsbereichen, die zu moderaten Honoraren Firmen und Organisationen bei Problemen aller Art helfen können. Dabei geht es beispielsweise um Firmengründung, Nachfolgeregelung, Geschäftsverkauf, Umstrukturierung, Produktentwicklung, Kundenakquisition und anderes mehr.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.