Flugzeug mit Schweizer stürzt ab

Ein während Stunden verschollenes Flugzeug der Air Algérie mit 116 Menschen an Bord ist über Mali abgestürzt. Die Hälfte der Passagiere stammt aus Frankreich, einer aus der Schweiz.

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BURKINA FASO. Die Maschine war auf dem Weg von Burkina Faso nach Algerien. In ihrem letzten Funkspruch meldeten die Piloten am frühen Donnerstagmorgen ein Unwetter an die Flugkontrolle in Niger. Sie baten deshalb um eine Kursänderung, wie die Behörden in Burkina Faso mitteilten.

Zwei französische Kampfjets vom Typ Mirage-2000 starteten von einem Stützpunkt in N'Djamena, der Hauptstadt Tschads, zu einer Suchmission nach dem vermissten Flugzeug, wie ein Sprecher des französischen Generalstabs sagte. Das Suchgebiet erstrecke sich vom Punkt der letzten Ortung in Richtung der «wahrscheinlichen» Flugroute.

Bei der Maschine handle es sich um eine McDonnell Douglas MD-83, welche Air Algérie von der spanischen Gesellschaft Swiftair geleast habe. Die Fluggesellschaft setzte nach eigenen Angaben einen Notfallplan in Kraft.

Bereits am Mittwoch stürzte in Taiwan ein Passagierflugzeug ab. Als Unglücksursache wird ebenfalls ein Unwetter vermutet. Von den 58 Menschen an Bord hatten sich nur elf Personen nach der Bruchlandung aus der brennenden Maschine retten können. Die anderen verloren ihr Leben. (sda) • SCHAUPLATZ 32

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