Fluglotse gab F/A-18-Pilot zu tiefe Flughöhe an

BERN. Die Militärjustiz hat gestern erste Zwischenergebnisse zum Absturz eines F/A-18-Kampfjets von vergangener Woche präsentiert. Demnach hat die Flugsicherung Skyguide dem Piloten der Unglücksmaschine eine zu tiefe Flughöhe angeordnet, worauf der Jet an einem Berg im Sustengebiet zerschellte.

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BERN. Die Militärjustiz hat gestern erste Zwischenergebnisse zum Absturz eines F/A-18-Kampfjets von vergangener Woche präsentiert. Demnach hat die Flugsicherung Skyguide dem Piloten der Unglücksmaschine eine zu tiefe Flughöhe angeordnet, worauf der Jet an einem Berg im Sustengebiet zerschellte.

Wie es dazu kommen konnte und ob das der Grund für den Absturz war, werde nun untersucht, sagten die militärischen Untersuchungsrichter vor den Medien. Es werde weiterhin in alle Richtungen ermittelt. Bei der laufenden Abklärung handle es sich um eine vorläufige Beweisaufnahme. Für den Flugverkehrsleiter gelte die Unschuldsvermutung. Ein Pilot befolge in einer solchen Situation die Anweisungen des Fluglotsen, sagt Aviatik-Experte Rolf Müller.

Es sei weder der Auftrag des Piloten noch hätte dieser Zeit, die Anweisungen der Flugsicherung zu hinterfragen. Klärung über den genauen Unfallhergang könnte die Blackbox bringen, die jedoch noch nicht gefunden wurde. (mbu) ? SCHWEIZ 15