Flüchtlingskrise spitzt sich zu

BRÜSSEL/BUDAPEST. Die Flüchtlingskrise setzt Europa unter Handlungsdruck: EU-Ratspräsident Donald Tusk warnte gestern vor einer Spaltung zwischen Ost- und Westeuropa und forderte die «faire Verteilung» von «mindestens 100 000 Flüchtlingen».

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BRÜSSEL/BUDAPEST. Die Flüchtlingskrise setzt Europa unter Handlungsdruck: EU-Ratspräsident Donald Tusk warnte gestern vor einer Spaltung zwischen Ost- und Westeuropa und forderte die «faire Verteilung» von «mindestens 100 000 Flüchtlingen». Die EU-Regierungen müssten die Flüchtlingskrise «ernsthaft angehen», sagte Tusk bei einem Treffen mit dem ungarischen Regierungschef Viktor Orban. Gleichzeitig müsse Europa mehr tun, um seine Grenzen zu sichern. Damit gab Tusk auch Orban Rückendeckung. Dessen Regierung steht seit Tagen in der Kritik. Gestern liess Ungarns Polizei bis zu 300 Flüchtlinge in einem Zug in Orte nahe der Grenze zu Österreich abfahren. Kurz nach der Abfahrt wurde dieser aber gestoppt. (afp) ? AUSLAND 25