Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Flavio Freuler bot Ex-Weltmeister lange Paroli

Ringen Flavio Freuler gelingt an seiner ersten Aktiv-Weltmeisterschaft in Paris ein Exploit. Er belegt in einem hochkarätigen Teilnehmerfeld von 36 Nationen den starken zehnten Platz.

Nach der Abwaage am Montagabend standen auch schon die Paarungen für den Wettkampftag fest, und Freuler traf in der ersten Runde auf den Griechen Christos Theodorakis. Angefeuert durch eine kleine Gruppe von Club- und Familienmitgliedern vor Ort, gab sich der erst 20-Jährige keine Blösse und lag – dank eines explosiven Angriffs an die Hüfte – bereits nach zwanzig Sekunden mit zwei Punkten in Führung. Un­gebremst legte Freuler nach und konnte seinen Gegner gleich ein weiteres Mal durch eine ähnliche Technik zu Boden bringen, von wo aus er den Griechen mit seiner Spezialität, dem Ausheber, durch die Luft wirbelte. Nun fehlten ihm gerade noch zwei Punkte zur technischen Überlegenheit und noch bevor die Kampfzeit auf zwei Minuten wechselte, waren diese zwei Punkte bereits in ­trockenen Tüchern.

Niederlagen gegen starke Gegner

Im Achtelfinal war sein Gegner nie­mand Geringerer als Hansu Ryu, Weltmeister 2013 und Olympiafünfter 2016, aus Südkorea. Gestärkt durch das im letzten Kampf aufgebaute Selbstvertrauen, liess sich Flavio Freuler vom grossen Namen nicht beeindrucken und kämpfte tapfer mit. Am Ende der ersten Hälfte lag er durch einen Passivitätspunkt zu Gunsten des Südkoreaners zum ersten Mal an diesem Tag in Rücklage. Zu Beginn der zweiten Halbzeit musste er einen weiteren Punkt abgeben, da er von der Matte gestossen wurde. Nun überraschte jedoch Freuler das Publikum, als er ­einen Angriff des Favoriten zu seinen Gunsten nutzen konnte und tatsächlich den Kampf anführte. In der letzten Minute konnte der gebürtige Wartauer dem Druck nicht mehr stand­halten und musste sich nach einem starken Kampf knapp geschlagen geben.

Glücklicherweise erreichte der Koreaner anschliessend den Final, was Freuler ermöglichte, in der Hoffnungsrunde gegen den ehemaligen Juniorenweltmeister Kamran Mammadov um den ­Einzug in den kleinen Final zu ­kämpfen. Auch in diesem Kampf konnte er über weite Strecken mit dem Aserbaidschaner mithalten, dennoch musste er sich mit einer 1:4-Niederlage vom Turnier verabschieden. Flavio Freuler ist mit seinem ersten internatio­nalen Titelwettkampf auf Aktivniveau zufrieden. Er konnte sein Ziel, am Wettkampftag sein volles Potenzial auszuschöpfen, erreichen und findet, dass die Richtung stimmt. (mz)

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.