Firmreise der Seelsorgeeinheit führte nach Italien

Vergangene Woche waren wir, 41 Firmlinge der Seelsorgeeinheit Werdenberg mit Pfarrer Erich Guntli und dem Firmleitungsteam auf unserer Firmreise in Italien. Erste Station der abwechslungsreichen Reise war Assisi. Wir lernten Franziskus von Assisi, sein einfaches und bescheidenes Leben kennen.

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Die Reisegruppe aus dem Werdenberg formierte sich auf dem Petersplatz zum Erinnerungsbild. (Bild: pd)

Die Reisegruppe aus dem Werdenberg formierte sich auf dem Petersplatz zum Erinnerungsbild. (Bild: pd)

Vergangene Woche waren wir, 41 Firmlinge der Seelsorgeeinheit Werdenberg mit Pfarrer Erich Guntli und dem Firmleitungsteam auf unserer Firmreise in Italien. Erste Station der abwechslungsreichen Reise war Assisi. Wir lernten Franziskus von Assisi, sein einfaches und bescheidenes Leben kennen. Eindrücklich war der imposante Bau der Basilika San Francesco. Den Ort selber erkundeten wir während eines Orientierungslaufs in Gruppen.

Das diesjährige Motto des Firmkurses ist das Credo (Glaubensbekenntnis). Wir Firmlinge haben uns mit dem Gebet auseinandergesetzt und einen Satz daraus ausgewählt, welcher uns persönlich speziell zusagt und der für uns in der heutigen Zeit eine Bedeutung hat. Zu diesem Satz haben wir ein Bild gestaltet. Die Bilder werden in den beiden Firmgottesdiensten in den katholischen Kirchen Buchs und Gams aufgehängt.

Die Reise ging weiter nach Anzio ins Kloster Missionarie «Unitas in Christo ad Patrem». Der Empfang der Schwestern war sehr herzlich. Wir wurden mit dem bescheidenen und zufriedenen Leben der Schwestern konfrontiert. Selber sehr einfach untergebracht, spürten wir, wie wenig es zum Leben braucht. Vom Kloster aus ging es einen Nachmittag ans Meer, wo eine mutige Gruppe sich ins doch schon kühle Nass wagte und die anderen den Strand genossen.

Im Kloster selber wurde der zum Firmweg gehörende Sozialeinsatz geleistet. Wir arbeiteten im Garten, trugen Dreckhaufen ab, entsorgten Bauschutt und befreiten die lange Einfahrt von den unzähligen Nadeln der Pinienbäume.

In Anzio ist der britische Soldatenfriedhof «Monte Cassino». Auf diesem Friedhof liegen 1067 von insgesamt rund 100 000 gefallenen Soldaten, welche im Zweiten Weltkrieg in Anzio ums Leben gekommen sind. Betroffenheit machte sich während des Besuchs unter uns breit und der Einstieg ins Thema «Leben, Tod und Auferstehung» war gegeben. Gehaltvolle Gespräche in Kleingruppen zum Thema wurden im Anschluss an den Besuch im Klostergarten abgehalten.

Ein Höhepunkt der Reise war sicher Rom. Mit dem Zug reisten wir frühmorgens in die Hauptstadt und gleich zum Vatikan. Dort ging es im Petersdom als erstes hinauf auf die Kuppel, wo wir mit einer grossartigen Rundsicht belohnt wurden. Mit der Besichtigung des Petersdoms und anschliessender Sightseeingtour durch Rom bekamen wir einen Einblick in die lebendige italienische Metropole.

Den letzten Tag verbrachten wir im schönen Florenz. Wir besuchten die Taufkirche mit der grossartigen Mosaikdecke, das Baptisterium San Giovanni. Gegenüber steht der Dom Santa Maria del Fiore, den wir ebenfalls anschauten. Und all diejenige, die noch nicht müde waren, stiegen noch die vielen Stufen auf den Glockenturm hinauf.

Den Abend genossen wir «im Ausgang», bevor wir für die letzte Nacht in einer Jugendherberge übernachteten und uns am Samstagmorgen früh auf den Heimweg Richtung Werdenberg machten. (pd)