Findungskommission schlägt zwei fürs Schulpräsidium vor

SENNWALD. Eine überparteiliche Findungskommission empfiehlt der Bürgerschaft von Sennwald Laila Roduner-Wohlwend und Martin Vetsch für das Schulratspräsidium zur Wahl.

Drucken
Teilen

SENNWALD. Eine überparteiliche Findungskommission empfiehlt der Bürgerschaft von Sennwald Laila Roduner-Wohlwend und Martin Vetsch für das Schulratspräsidium zur Wahl.

Die Politische Gemeinde Sennwald ist heute eine Einheitsgemeinde. Das bedeutet, dass der Schulratspräsident im Gemeinderat Einsitz nimmt. Mit der Pensionierung des jetzigen Amtsinhabers Christoph Friedrich auf Ende Jahr muss am 25. September bei den Gemeindewahlen eine Nachfolge bestimmt werden.

«Eine wichtige Funktion»

Das Schulratspräsidium ist eine wichtige Funktion und anspruchsvolle Aufgabe. Darin sind sich die Sennwalder Ortsparteien einig. Die Schule mache einerseits rund die Hälfte des Gemeindebudgets aus, und andererseits müssten rund 100 Mitarbeiter über mehrere Stufen in Teilzeit geführt werden.

Im Modell der Einheitsgemeinde, das in Sennwald praktiziert wird, hat der Schulratspräsident ausserdem mit dem Einsitz in den Gemeinderat auch alle anderen Beschlüsse mitzuentscheiden und mitzutragen, welche die politische Gemeinde betreffen.

Findungskommission war aktiv

Die Ortsparteien von Sennwald sowie der Gewerbe- und Industrieverein haben sich deshalb schon zu Beginn dieses Jahres zusammengesetzt und eine Findungskommission gebildet. In einigen Sitzungen wurden durch die Präsidenten ein Stellenbeschrieb und ein Anforderungsprofil erstellt. Dieses wurde mit dem amtierenden Schulratspräsidenten abgeglichen und verifiziert – und schliesslich wurden in einem Stelleninserat im W&O geeignete Kandidaten gesucht.

Darauf haben sich mehrere geeignete Bewerberinnen und Bewerber gemeldet, wie Rolf Domenig, Präsident des Gewerbe- und Industrievereins Sennwald, gegenüber dem W&O feststellt. Er hat die überparteiliche Findungskommission geführt. Mit allen seien ausführliche Gespräche geführt worden und man habe die Interessenten bezüglich des erstellten Anforderungsprofils überprüft.

Die Findungskommission teilt mit, dass sich schliesslich zwei gleichwertige und interessante Persönlichkeiten hervorgetan hätten, welche der Kommission für die Amtsführung gut qualifiziert scheinen. Deshalb empfiehlt sie der Bürgerschaft beide zur Wahl für das Schulratspräsidium. Sie stellt sie im folgenden kurz vor.

Die zwei Empfohlenen

Laila Roduner-Wohlwend (Jahrgang 79) von Sennwald ist Finanzexpertin und arbeitet Teilzeit in einer Bank in der Region sowie als Lehrperson am bzb in Buchs. Als Mutter von drei Kindern und amtierende Schulrätin sei sie bereits heute mit der Schule Sennwald eng verbunden und mit den Gegebenheiten vertraut, heisst es in der Mitteilung der Findungskommission.

Martin Vetsch (Jahrgang 69), ebenfalls von Sennwald, ist Technischer Kaufmann und arbeitete in verschiedenen Kaderfunktionen in Industrieunternehmen in der Region. Heute ist er als Projektmanager und selbständiger Vertriebspartner auf Mandatsbasis im In- und Ausland tätig. Die Arbeit als Gemeinderat und im Schulbetrieb kennt er laut der Mitteilung aus dem Elternhaus. Als Vater von drei schulpflichtigen Kindern seien ihm die heutigen Anforderungen an die Schule bekannt.

Wahlpodium am 23. August

Die Findungskommission freut sich, dass sie mit den beiden Persönlichkeiten der Bürgerschaft für die Neubesetzung des Schulpräsidiums eine echte Auswahl anbieten kann und zeigt sich gespannt, wie sich die Bürgerschaft am 25. September entscheiden wird.

Daniel Urs Bächi (Haag), der innert der Frist bei der Gemeinde seine Kandidatur für das Schulpräsidium eingereicht hat, hatte sich nicht auf die Ausschreibung beworben.

Am Dienstagabend, 23. August, wird durch den Gewerbe- und Industrieverein Sennwald eine Podiumsdiskussion im Rheinhof Salez mit den Bewerbern organisiert. Gemäss Domenig wird auch Bächi eingeladen. An diesem Anlass kann die Bürgerschaft die Kandidierenden persönlich kennenlernen und ihnen Fragen zur vorgesehenen Amtsführung stellen.

«Für ein interessantes Wahljahr ist in der Politischen Gemeinde Sennwald damit sicher gesorgt», ist Rolf Domenig überzeugt. (wo)