Felder für den Anbau von Biogemüse gesucht

REGION. Zwischen Bodensee und Walensee sowie im Bündner Rheintal sucht der Gamser Beni Dürr Landwirte, die in seinem Auftrag Biogemüse anbauen wollen. Denn er hat es sich zum Ziel gesetzt, die Zusammenarbeit mit Landwirten im Bereich von Biogemüse zu intensivieren.

Drucken
Teilen
Hier wird Blumenkohl im Rheintal – direkt an der Grenze Schweiz-Österreich-Liechtenstein – gesetzt. (Bild: Heidy Beyeler)

Hier wird Blumenkohl im Rheintal – direkt an der Grenze Schweiz-Österreich-Liechtenstein – gesetzt. (Bild: Heidy Beyeler)

REGION. Zwischen Bodensee und Walensee sowie im Bündner Rheintal sucht der Gamser Beni Dürr Landwirte, die in seinem Auftrag Biogemüse anbauen wollen. Denn er hat es sich zum Ziel gesetzt, die Zusammenarbeit mit Landwirten im Bereich von Biogemüse zu intensivieren. «Klima- und bodenmässig herrschen im Rheintal nämlich ausgezeichnete Bedingungen für den Biogemüse-Anbau», so der Geschäftsführer der Verdunova AG in Sennwald und der Conorti AG in Haag.

Gemüse in der Nähe anbauen

Dürr möchte der steigenden Nachfrage nach verarbeitetem Gemüse in Bioqualität nachkommen und startete deshalb die Offensive «Bioland Rheintal». Da sich die Dienstleistungen seiner beiden Unternehmen ideal ergänzen; die Conorti AG setzt und erntet Gemüse und Früchte, die Verdunova AG verarbeitet sie erntefrisch zu verschiedensten Produkten; möchte er die Rohstoffe möglichst in der Nähe gedeihen lassen. Dies entspreche auch dem Bio-Gedanken ohne lange Transportwege. Aktuell kauft die Verdunova jährlich schweizweit für rund zwei Millionen Franken Biogemüse und -früchte ein, um sie weiter zu verarbeiten.

Dank Bio mehr Direktzahlungen

Landwirte, die ihren Ackerbau auf Bio umstellen, profitieren von höheren Direktzahlungen nach Agrarpolitik 14–17 und erhalten zudem hilfreiche fachliche Unterstützung und Beratung. (wo/bey) ? LOKAL 13