FDP-Abfuhr für die Altersvorsorge

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Kanton St. Gallen Die Reform der Altersvorsorge, über die am 24. September abgestimmt wird, fällt bei den St. Galler Freisinnigen glatt durch. Einstimmig fasste die Partei am Donnerstag in Lenggenwil die Nein-Parole. Ständerätin Karin Keller-Sutter stellte die Notwendigkeit einer Reform der Altersvorsorge nicht in Abrede. «Die Reform an sich ist äusserst wichtig, sie ist jedoch falsch aufgegleist und bringt die ohnehin schon angeschlagenen AHV-Finanzen komplett aus dem Lot.» Letztlich sei die Vorlage ­ungerecht, sie bevorteilte einige wenige und löse keine Probleme. «Die Altersvorsorge 2020 hätte die Finanzierung der AHV sicherstellen sollen, aber genau dieses Ziel wird nicht erreicht. Anstatt zu sanieren, hat man die AHV ausgebaut und gefährdet sie nun dadurch. Die Rentenerhöhung für Neurentner um 70 Franken kann sich die AHV nicht leisten.»

Mehrheitlich auf Zustimmung stösst der direkte Gegenentwurf zur zurückgezogenen Volksinitiative «Für Ernährungssicherheit». (pd)