FC Vaduz muss zweigleisig planen

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Fussball Unabhängig, welcher Liga der FC Vaduz in der neuen Saison angehören wird, besitzen 19 FCV-Profis einen Vertrag. Somit herrscht in der Planung keine extreme Eile, da das Gros des Kaders unverändert sein wird. Doch von acht Spielern im FCV-Kader laufen die Verträge im Sommer aus. «Darunter befinden sich Spieler, deren Verträge wir nicht verlängern wollen. Es gibt aber auch solche, die wir gerne verlängern wollen. Es ist nicht so eine schlechte Situation», urteilt FCV-Trainer Roland Vrabec.

«Wir müssen zweigleisig planen und stehen im engen Austausch mit den Spielern und zwar unabhängig von welcher Liga», ergänzte der FCV-Trainer. Im Sommer läuft der Vertrag von Neo-Captain Simone Grippo aus. Der FCV hat unlängst kommuniziert, dass Grippo den Verein verlassen wird. Ungewiss ist auch die Zukunft von Nationalspieler Nicolas Hasler, der sich bislang bedeckt hielt, welche Absichten er hegt. Zudem laufen die Verträge von Mario Bühler, Caleb Stanko (ausgeliehen vom SC Freiburg), Thomas Konrad, Albion Avdijaj, Ramon Cecchini und Stjepan Kukuruzovic aus. Robin Kamber, der an den Challenge-League-Verein FC Winterthur ausgeliehen ist und dort in 21 Pflichtspielen (15-mal ein- oder ausgewechselt) drei Tore erzielte, wird im Sommer zum FCV zurückkehren, denn er besitzt noch einen Vertrag bis Sommer 2018. Auch der Holländer Ali Messaoud, der an NEC Nijmegen (ein Tor in elf Partien) ausgeliehen ist, zählt weiterhin zum FCV-Kader.

Sollte der FCV in den sauren Apfel beissen und in die Challenge League absteigen, würde das Budget bestimmt gekürzt werden. «Finanziell hätte ein Abstieg selbstverständlich Konsequenzen», erklärte FCV-Teammanager Gerardo Cosentino. (eh)