«Familie ist doch eigentlich alles»

Wir von hier

Merken
Drucken
Teilen

Für die gelernte Tourismusfachfrau Stefanie Hagmann aus ­Sevelen steht momentan ihr halbjähriger Sohn an erster Stelle. Andrea Müntener hat sich mit Sven und seiner 33-jährigen Mama zum Znünikafi getroffen.

Grüezi Frau Hagmann, wie geht es Ihnen?

Mir geht es hervorragend, ich bin zufrieden und erholt. Erst kürzlich sind wir aus den Ferien vom Südtirol zurückgekehrt. Es waren die ersten gemeinsamen Familienferien für uns drei. Sven hat die Tage im Wohnwagen prima gemeistert. Wer uns kennt, weiss, dass wir Vollblutcamper sind. Für mich sind Familienferien im Wohnwagen fast schon Luxus­ferien. Aus meiner Kindheit bin ich mich an Ferien im Hauszelt gewohnt, was natürlich auch sehr schön war.

Wie lange wohnen Sie schon im Werdenberg?

Nebst dem knappen Jahr, welches ich bedingt durch einen Sprachaufenthalt in Kanada verbrachte, immer. Aufgewachsen bin ich in Grabs. Mittlerweile wohne ich in Sevelen, zusammen mit meinen beiden Lieblingsmännern, meinem Mann Christian und Sohn Sven.

Womit beschäftigen Sie sich derzeit?

Mit Sven! Er bestimmt weit­gehend meinen Tagesplan. Nebst meinen Aufgaben als Hausfrau unternehme ich oft etwas mit Freundinnen, deren Kinder im gleichen Alter sind wie Sven. Ich erachte es als wichtig, dass er mit gleichaltrigen Kindern Kontakt hat. Klar, mit einem halben Jahr spielen sie nicht zusammen mit den Legosteinen oder dem Feuerwehrauto. Und doch können sie profitieren, durch Beobachten.

Traumberuf Mutter?

Hätten Sie mich das vor ein paar Jahren gefragt: Nein. Ursprünglich hatte ich ganz andere Lebenspläne. Ich wollte nur arbeiten und keine Verpflichtungen eingehen. Meine Hauptinteressen lagen schon immer beim Reisen, daher auch meine Berufsentscheidung zur Tourismusfachfrau. Eigentlich war Kanada mein Ziel – ich wollte auswandern. Dann aber – ich durfte Gotta werden und wollte dementsprechend auch Zeit mit meinem Gottabueb verbringen –, da kam bei mir plötzlich das Gefühl auf, dass das Leben auch noch anderes zu bieten hat als nur arbeiten und reisen.

Was bedeutet Familie für Sie?

Family first! Familie ist doch eigentlich alles, nicht? Geborgenheit, Zusammenhalt, für einander da sein. Durch meine eigene kleine Familie merkte ich, was der eigentliche Sinn des Lebens ist: Familie!