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EU und Türkei feilschen um einen neuen Deal

BRÜSSEL. Neue Forderungen aus Ankara und Streit über die Balkan-Blockade: Schon kurz nach dem Start wurde am Montag die Verlängerung des EU-Türkei-Gipfels bis in den Abend angekündigt.

BRÜSSEL. Neue Forderungen aus Ankara und Streit über die Balkan-Blockade: Schon kurz nach dem Start wurde am Montag die Verlängerung des EU-Türkei-Gipfels bis in den Abend angekündigt. Die Türkei machte laut EU-Vertretern «neue Vorschläge» für die gemeinsame Zusammenarbeit in der Flüchtlingsfrage, stellte aber auch neue Forderungen.

Der türkische Regierungschef Ahmet Davutoglu habe in Brüssel «einige neue Ideen und neue Vorschläge» präsentiert, sagte ein EU-Vertreter. «Sie bieten mehr, sie verlangen mehr.» Statt das Treffen mit der Türkei am Nachmittag abzuschliessen, wurde Davutoglu gebeten, auch am Abendessen teilzunehmen. Bis dahin diskutierten die 28 EU-Staats- und Regierungschefs seine Vorschläge.

Nach Angaben aus EU-Kreisen will Ankara neu illegal in die EU eingereiste Flüchtlinge zurücknehmen, verlangt dafür aber, dass jeweils als Kompensation die gleiche Zahl an Asylbewerbern aus der Türkei über Umsiedlungsprogramme in der EU aufgenommen wird. Angela Merkel will die Türkei durch das Versprechen zur direkten Aufnahme von Syrien-Flüchtlingen dazu bringen, ihre Grenze zu sichern. (sda) ? THEMA 19+21

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