Ethikgruppe traf sich mit Religionsvertretern

KANTON ST. GALLEN. Die Ethikgruppe des Kantonsrates traf sich kürzlich zu ihrer jährlichen Begegnung mit den Religionsvertretern des Kantons.

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KANTON ST. GALLEN. Die Ethikgruppe des Kantonsrates traf sich kürzlich zu ihrer jährlichen Begegnung mit den Religionsvertretern des Kantons. Diesmal kamen Themen wie das Reformationsjubiläum 2017, Palliative Care, Homosexualität, Lehrplan 21, Verfolgung von Christen und Diskriminierung von Angehörigen verschiedener Minderheiten zur Sprache.

Der Austausch verlief in einer sehr guten Atmosphäre, schrieb die St. Galler Staatskanzlei. Von christlicher Seite waren Bischof Markus Büchel, Administrationsratspräsident Hans Wüst und Kirchenratspräsident Martin Schmidt anwesend. Ausserdem stellte sich der neue Rabbiner von St. Gallen, Tovia Ben-Chorin, vor, der sich sehr persönlich zu den verschiedenen Dialogthemen äusserte. Von moslemischer Seite war leider niemand anwesend, da die Nachfolge des im Mai verstorbenen Präsidenten des Dachverbandes der islamischen Gemeinden in der Ostschweiz (Digo), Hisham Maizar, noch nicht geregelt ist.

Er wurde mit einem stillen Gedenkmoment geehrt. Das Treffen fand im Musiksaal des St. Galler Stiftsbezirks statt, Gastgeber war Hans Wüst, Präsident des Administrationsrates des Katholischen Konfessionsteils des Kantons St. Gallen. Das Dialogtreffen wird von beiden Seiten sehr geschätzt, schreibt die Staatskanzlei. (pd)