«Es ist normal, in der Fremdsprache Fehler zu machen»

Nachgefragt

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«Die Kanadier waren sehr freundlich und offen», sagt Vanessa ­Ferraro nach ihrem Auslands­aufenthalt. (Bild: Sarah Bocek)

«Die Kanadier waren sehr freundlich und offen», sagt Vanessa ­Ferraro nach ihrem Auslands­aufenthalt. (Bild: Sarah Bocek)

Vanessa Ferraro ist Schülerin der Kantonsschule Heerbrugg. Sie hat vor kurzem während zweier Monate einen Auslandsaufenthalt in einem englischsprachigen Gebiet absolviert und schildert dem W&O die fast durchwegs positiven Erfahrungen, die sie dabei gesammelt hat.

Reichten deine Sprach­kenntnisse aus?

Ja, sehr sogar. Ich habe keine Angst, in der Fremdsprache zu sprechen, weil die Leute wissen, dass ich aus der Schweiz bin und es deshalb normal ist, bei der Anwendung in der Praxis kleine Fehler zu machen.

In welchem Land hast du den Auslandsaufenthalt gemacht und weshalb hast du dieses Land gewählt?

Ich befand mich in Kanada (im Ort Vernon im Bundesstaat British Columbia). Ich hatte mich für dieses Land entschieden, weil mir das dort gesprochene Englisch sehr gefällt und die Menschen dort nett sind. Ausserdem ist der Ruf Kanadas sehr gut und es weist eine sehr schöne Landschaft auf.

Wie hast du deine Gastfamilie in Vernon erlebt?

Sie war sehr nett. Die Familie hat zwei kleine Kinder. Es war manchmal eine kleine Herausforderung, mit den kleinen Kindern in einer Fremdsprache zu sprechen. Die Gastfamilie ist sehr unternehmungsfreudig und lustig.

Wie ist die Schule dort?

Sie ist ziemlich gross. In einem Semester hat man jeweils nur vier verschiedene Fächer, wobei die Reihenfolge der Fächer jede ­Woche wechselt. Ich hatte Sport, Physik, Biologie und Psychologie gewählt.

Wie waren die Menschen in deinem Umfeld in Vernon?

Die kanadischen Schüler sprachen anfangs nicht so viel mit mir, da sie meine Englischkenntnisse nicht kannten. Sonst waren die Kanadier sehr freundlich und offen. (bos)