Es bleibt bei Bahn und Bus

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Obertoggenburg Geplant war ab Dezember 2018 der Halbstundentakt zwischen Wattwil und Nesslau-Neu St. Johann mit dem Zug. Nun bleibt es aber wie bisher beim Mischbetrieb mit Bahn und Bus, wie die Staatskanzlei gestern mitteilte. Bund und Kanton hätten sich aus Kostengründen darauf verständigt. Das bisher geplante Angebot mit der Kreuzungsstelle Krummenau werde nicht weiterverfolgt.

Der Kanton St. Gallen hatte den im Ausbauschritt 2025 geplanten Halbstundentakt der Bahn inklusive nötiger Kreuzungsstelle Krummenau hinterfragt. Aus seiner Sicht wäre dies betriebswirtschaftlich zu teuer gewesen.

Die Südostbahn (SOB) hatte deshalb früh eine neue Variante ins Spiel gebracht. Das Kosten-Nutzen-Verhältnis wäre dabei am besten gewesen. Doch diese Variante sei in den nächsten Jahren nicht umsetzbar, wurde gestern mitgeteilt. Langfristig strebe der Kanton aber eine Variante mit kürzeren Reisezeiten an.

Nach Abwägung der Vor- und Nachteile wurde gemeinsam beschlossen, das heutige Angebot mit Bahn und Bus vorerst beizubehalten. Mit Blick auf den Fahrplanwechsel im Dezember 2018 prüfe der Kanton nun Optimierungen bei den Busanschlüssen in Nesslau und Buchs, heisst es in der Mitteilung. (wo)