Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Erzwungene Treue ist wertlos

«Hut ab!», Ausgabe vom 28. November
Christian Roth Moosweg 11, 9470 Buchs

Eheliche Untreue (vor allem der Frau) gilt in der Gesellschaft als eine der verabscheuungswürdigsten sozialen Vergehen. Im genannten Bericht über einen Callboyservice (W&O vom 24. November) ist die Frau aber weder verheiratet noch hat sie Kinder. Aus Sicht der Männer macht das keinen Unterschied. Eine Frau, die ihre Sexualität möglichst erfüllend erleben will, ist eine Hure und handelt gegen die Schöpferordnung (die ihm der Mann in den Mund gelegt hat). Hinter der Forderung nach Treue steckt beim Mann ein mächtiger Egoismus, nämlich die Eifersucht und der Neid. Das Ziel einer sozialen Gemeinschaft ist nicht die Treue, sondern die echte Beziehung. Eine echte Beziehung kann nur in der Freiheit entstehen, wo Partner sich frei aussprechen können, ohne Angst zu haben, dass der andere böse wird. Bei einer echten Beziehung ist Untreue kein Thema, weil eine Trennung schmerzvoll wäre. Treue hat also nur einen Wert, wenn sie gewollt wird, und ist das Erkennungsmerkmal der echten Liebe. Wahre Liebe gibt frei und nimmt nur, was in Freiheit gedeiht.

Christian Roth Moosweg 11, 9470 Buchs

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.