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Erstmals war Bahnhofplatz für Übung gesperrt

Am Freitagabend führte die Feuerwehr Buchs ihre Hauptübung durch. Das leerstehende Postgebäude, welches demnächst abgebrochen wird, eignete sich diesmal gut als Objekt, aus welchem mehrere Personen geborgen werden mussten. Bei diesem «Ereignis» kam die Nachbarfeuerwehr Grabs zu Hilfe.
Hansruedi Rohrer
Rauch dringt aus der Hinterseite, der Atemschutztrupp greift ein. (Bilder: Hansruedi Rohrer)

Rauch dringt aus der Hinterseite, der Atemschutztrupp greift ein. (Bilder: Hansruedi Rohrer)

BUCHS. Die Hauptübung wird auch als «Zigeunerübung» bezeichnet, weil es im Anschluss für alle «Zigeuner» samt Dessert und gemütlichem Beisammensein im Depot Buchs gibt. Doch vorerst war strenger und schweisstreibender Einsatz gefragt. Dazu kam noch die schwülwarme Witterung.

Die Annahme bestand darin, dass ein Brand im alten Postgebäude beim Bahnhof ausgebrochen sei. Um 18.55 Uhr wurde der Alarm ausgelöst, so dass die Mannschaft gestaffelt mit Tanklöschfahrzeug, Hubretter, Atemschutzfahrzeug und Grosslüfter auf dem Ereignisplatz ankam.

Rettung vom Dach

Weil von einem grösseren «Brand» ausgegangen wurde, konnte die Nachbarfeuerwehr Grabs mit ihrem Tanklöschfahrzeug, dem Rüstwagen und etwa 30 Personen die Buchser Kollegen unterstützen. Insgesamt erledigten rund 100 Feuerwehrangehörige bei dieser Übung ihre anspruchsvollen Aufgaben.

Mit dem Hubretter mussten vier Personen aus der Dachwohnung evakuiert und fünf «Verletzte» konnten durch die Einsatzkräfte aus dem Haus geborgen werden. Die Grabser Feuerwehr sorgte mit einer Motorspritze zusätzlich für Wasser aus dem Giessen und unterstützte die Buchser auch mit einem Atemschutztrupp.

Allgemeine Sicherheit

Einsatzleiter Michael Schoch erklärte, dass für diese Übung erstmals der Bahnhofplatz gesperrt wurde. Lediglich eine Fahrbahn wurde für die Busbetriebe offengehalten. Die allgemeine Sicherheit war nämlich ebenso ein wichtiges Thema hier. Der Einsatzleiter erwähnte noch eine Besonderheit als realistischen Nebeneffekt: «Bei diesem Objekt durften – wenn es nötig wurde – verschlossene Türen aufgebrochen werden, um die verletzten Leute möglichst schnell ins Freie transportieren zu können.»

Mit dem Hubretter werden die Personen aus der Wohnung vom Dach des Postgebäudes gerettet.

Mit dem Hubretter werden die Personen aus der Wohnung vom Dach des Postgebäudes gerettet.

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