Erste Etappe praktisch vermietet

Der Gewerbepark der Grabser Lippuner Immobilien AG nimmt zunehmend Gestalt an. Die Nachfrage nach den Räumlichkeiten ist gross. Deshalb stehen die Chancen gut, dass auch der zweite Teil gebaut wird.

Hanspeter Thurnherr
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So könnte der Gewerbepark dereinst aussehen, wenn auch die zweite Etappe realisiert wird. (Bild: pd)

So könnte der Gewerbepark dereinst aussehen, wenn auch die zweite Etappe realisiert wird. (Bild: pd)

GRABS. Die Lippuner Immobilien AG erstellt derzeit auf einem Grundstück am Oberen Wässertenweg (zwischen Fussballplatz und Werdenstrasse) einen Gewerbepark (siehe Frontseite). Gemäss Konzept können vier baugleiche Gebäudeteile, die durch zwei Treppenhäuser mit Lift erschlossen sind, erstellt werden. Das heisst: Die vier Teile stehen sich paarweise gegenüber, ohne dass dies von der Frontseite her erkennbar ist.

Im Bau ist zurzeit die erste Etappe mit zwei Bauteilen. Gemäss Verwaltungsratspräsident Martin Sulser bestehen für zwei Drittel der ersten Etappe Mietzusagen. «Wir überlegen deshalb zurzeit, ob wir die zweite Etappe auch realisieren sollen.» Es laufen Verhandlungen mit möglichen weiteren Mietern. Bis Ende Juni soll der definitive Entscheid für oder gegen die zweite Etappe fallen. Die Verantwortlichen sind optimistisch, dass weitere potenzielle Mieter zusagen.

Flexibler Grundausbau

Der gesamte Gewerbepark würde auf einer Grundstücksfläche von knapp 6800 Quadratmetern eine Gebäudegrundfläche von 3320 Quadratmetern und eine Geschossfläche von 7000 Quadratmetern in der Grundfläche und ein Gebäudevolumen von 44 000 Kubikmetern erreichen.

Die Räumlichkeiten in den Bereichen Produktion, Büros, Lager, Schulung oder Freizeit sollen langfristig an Firmen vermietet werden. Das Motto «Wir geben Ihren Ideen Raum» verweist darauf, dass dank flexiblem Grundausbau die Wünsche künftiger Mieter individuell berücksichtigt werden können.

Möglich macht dies die Massivbauweise mit Beton und Stahl als Skelettbau. Beheizt wird das Gebäude mit Fernwärme aus der VfA in Buchs. Die Kältemaschinen auf dem Dach werden mit Strom von der gebäudeeigenen Photovoltaik-Anlage kompensiert.

Gemeinde baut Strassen aus

Um die Zufahrt zum Gewerbepark auf der Südseite sicherzustellen und die zwei gemeindeeigenen Grundstücke für eine gewerbliche Nutzung zu erschliessen, entschied der Gemeinderat im April, den Oberen Wässertenweg zu erweitern und ein neues Teilstück als «Faberstrasse» zu erstellen. Die Faberstrasse wird als Gemeindestrasse 2. Klasse klassiert. Der «Obere Wässertenweg» bleibt als Gemeindestrasse 2. Klasse eingeteilt, erhält aber einen neuen Gehweg und Anpassung beim Einlenker.

Gemäss Gemeindepräsident Rudolf Lippuner hat die Gemeinde für ihre Grundstücke noch keine konkreten Pläne. Allerdings sind sie aus der bisher öffentlichen Zone in die Gewerbezone eingezont worden. Eine Möglichkeit ist, das Land abzutauschen, um Gewerbe aus dem Dorf in diese Gewerbezone auszusiedeln oder neue Betriebe anzusiedeln. Letztlich sollen die Grundstücke verkauft werden. «Allerdings pressiert dies nicht», schliesst Rudolf Lippuner.

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