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Erneutes «Stängeli» verhindern

Zum zweiten Mal trainiert der Trainer des FC Gams, Memo Eriten, die Werdenberg-Auswahl. Im Freundschaftsspiel gegen den übermächtigen Super-League-Vertreter FC Vaduz will das diesjährige Kader am Samstag, 18. Juni, die 0:18-Schlappe vom letzten Jahr vergessen machen.
Robert Kucera
So frei wie letztes Jahr beim 0:18 in Sevelen darf man die Super-League-Spieler im Dress des FC Vaduz nicht zum Schuss kommen lassen. (Archivbild: Robert Kucera)

So frei wie letztes Jahr beim 0:18 in Sevelen darf man die Super-League-Spieler im Dress des FC Vaduz nicht zum Schuss kommen lassen. (Archivbild: Robert Kucera)

FUSSBALL. Wer das letztjährige Duell zwischen der Werdenberg-Auswahl und dem FC Vaduz verfolgt hat, wird am Samstag pünktlich, also bei Anpfiff um 16 Uhr, in der MKM Arena in Haag zugegen sein. Denn vor einem Jahr lief beim 0:18 nicht nur die Tormaschinerie des FC Vaduz auf Hochtouren – die Liechtensteiner benötigten keine Anlaufzeit. Nach 92 Sekunden hiess es 0:2. Der Anfang einer blamablen Werdenberger Kanterniederlage.

Es bleibt ein Höhepunkt

Ähnliches will Trainer Memo Eriten heuer verhindern. «So lange wie möglich die Null halten» ist das Ziel des Trainers vom Viertligisten FC Gams. Ausserdem wolle man nicht schon wieder zweistellig verlieren. Das Mittel dazu: Kompakt stehen. Und cleverer agieren als im Vorjahr, als man ins offene Messer lief. Ein weiteres Ziel ist: «Es wäre schön, die eine oder andere offensive Aktion zu setzen.»

Beunruhigend ist aber, dass Eriten davon spricht, dass die letztjährige Werdenberger Crew im spielerischen Bereich und von den Einzelspielern her stärker aufgestellt war. Wie immer habe man versucht, die bestmögliche Werdenberger Mannschaft aufzubieten. Doch wegen Abwesenheiten sei dies nicht möglich. Die Hoffnung auf ein ehrenhaftes Resultat geht für den Trainer deshalb in eine andere Richtung. Da es das erste Testspiel des FC Vaduz auf die Saison 2016/17 ist, kann es durchaus sein, dass die Liechtensteiner die Partie nicht allzu ernst nehmen.

Die Lust, sich mit dem übermächtigen Gegner aus der Super League zu messen, ist den Werdenbergern nicht vergangen. «Es ist eine super Sache, dass sich der FC Vaduz der Werdenberg Auswahl stellt. Für die Hobbyfussballer ist dieses Spiel ein Höhepunkt.» Einige im Kader sind Stammgäste der Auswahl. «Wir sind motiviert und werden das Maximum geben», verspricht Memo Eriten.

Niveau anheben

Doch wie lange gibt es diesen Vergleich zwischen Profis und Hobbykickern noch? Der FCV wird mit jedem Jahr stärker, die Leistungs- und Tordifferenz-Schere öffnet sich immer mehr. Aus dem Duell mit dem ambitionierten Challenge-League-Vertreter ist eine Partie gegen einen bestandenen Super-League-Club geworden. «Sieben Spieler des FC Buchs», sagt Memo Eriten, hätte er für dieses Freundschaftsspiel gerne im Kader. Der Unterschied zwischen 2.- und 4.-Liga-Spielern lässt sich so nicht beheben.

Doch die Qualität von bestandenen Zweitligisten, die zudem den Vorteil mitbringen, bereits eingespielt zu sein, ergänzt mit dem besten, was der Werdenberger Fussball ab Stufe 3. Liga zu bieten hat, würde das Niveau anheben und der Kampf gegen das «Stängeli» wäre wesentlich aussichtsreicher. Die Zukunft dieses freundschaftlichen Vergleichs hiesse in diesem Fall nicht «Werdenberg-Auswahl», sondern «FC Buchs verstärkt».

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