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Ermittlungsverfahren gegen Trickdiebin abgeschlossen

KANTON ST. GALLEN. Zwischen dem 1. April und dem 24. September vergangenen Jahres hat eine 41jährige Frau aus Rumänien sechs Trickdiebstähle im Kanton St. Gallen sowie im Kanton Zürich verübt. Dies teilte die Kantonspolizei St. Gallen gestern mit.

KANTON ST. GALLEN. Zwischen dem 1. April und dem 24. September vergangenen Jahres hat eine 41jährige Frau aus Rumänien sechs Trickdiebstähle im Kanton St. Gallen sowie im Kanton Zürich verübt. Dies teilte die Kantonspolizei St. Gallen gestern mit.

Teure Halsketten gestohlen

Die 41-Jährige musste wegen eines Ketten-Trickdiebstahls bereits eine Freiheitsstrafe im Kanton Zürich absitzen. Da Abklärungen ergaben, dass sie auch für ähnliche Diebstähle im Kanton St. Gallen in Frage kommt, wurde sie nach Verbüssung ihrer Freiheitsstrafe dem Kanton St. Gallen zugeführt. Der Beschuldigten konnten schliesslich drei Trickdiebstähle im Kanton St. Gallen sowie zwei weitere vollendete und ein versuchter Diebstahl im Kanton Zürich angelastet werden. Insgesamt war die Frau auf diese Weise fünfmal erfolgreich; einmal blieb es bei einem Diebstahlversuch. Ihr gelang es, fünf Halsketten im Gesamtwert von rund 8500 Franken zu stehlen.

Die Rumänin ging immer gleich vor: Sie sprach aus einem Fahrzeug heraus ältere Menschen an, die zu Fuss unterwegs waren, und fragte sie nach einer Örtlichkeit oder Institution, wie beispielsweise dem Spital. Nach der Auskunft bedankte sie sich überschwenglich, indem sie die Leute umarmte. Dabei legte sie den Opfern Billigschmuck um und stahl gleichzeitig deren Echtschmuck.

Polizei warnt vor Fremden

Die geständige Frau hatte nach derzeitigen Erkenntnissen Hilfe von einem 21jährigen und einem 44jährigen Rumänen. Die beiden sind zur Festnahme ausgeschrieben. Die 41jährige Rumänin und ihre mutmasslichen Helfer wurden bei der Staatsanwaltschaft des Kantons St. Gallen angezeigt.

Die Kantonspolizei St. Gallen berichtete mehrmals über derartige Tatbestände. Sie ersucht die Bevölkerung, weiterhin wachsam zu sein und fremde Menschen nicht so nah an sich heranzulassen. (wo)

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