Erfreut über den Spitalentscheid

Die Zustimmung des Kantonsrates zur Spitalvorlage der St. Galler Regierung löst im Werdenberg Freude aus. Euphorisch dürfe man indes nicht sein, denn das Spital Grabs habe erst eine von drei Hürden geschafft.

Heini Schwendener
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GRABS. Nach der Abstimmung ist vor der Abstimmung – so etwa könnte man die Reaktionen von Befürwortern der regierungsrätlichen Vorlagen für die Spitäler Grabs und Altstätten zusammenfassen. Rudolf Lippuner, Gemeindepräsident von Grabs, und Christian Lippuner von der Aktion Pro Spital Grabs sind erfreut über den Entscheid des Kantonsrates am Mittwochabend. «Zwei Hürden stehen aber noch bevor», mahnt Christian Lippuner, nämlich die zweite Lesung im Kantonsrat und schliesslich die kantonale Volksabstimmung Ende November.

Rudolf Lippuner geht davon aus, dass das Geschäft die zweite Lesung schafft. Die beiden Grabser betonen, nun gehe es darum, dem ganzen Kanton zu zeigen, dass die Regionen Rheintal, Werdenberg und Sarganserland gemeinsam hinter den Vorlagen der Regierung stünden und einzig Herbert Huser und die SVP andere Pläne hätten. Es stehe noch viel Arbeit an, denn alleine die Stimmkraft unserer Spitalregion verhelfe den Bauvorhaben in Grabs und Altstätten noch nicht zum Durchbruch.

Dies sieht auch Stefan Lichtensteiger, CEO der Spitalregion Rheintal Werdenberg Sarganserland, so und sagt: «Der Entscheid des Kantonsrates freut uns sehr, denn die Spitäler sind dringend auf Sanierungen und einen Neubau angewiesen.» • LOKAL 5

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