Erfolgreiches Speeddating der Informatikmittelschule

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Sargans Schüler und IT-Firmen lernen sich im Hinblick auf das Kurzpraktikum der Informatikmittelschule gegenseitig kennen: Das war das Ziel des erstmals durchgeführten Speeddatings an der Kanti Sargans. Die Veranstaltung stiess auf positives Echo. «Die Gespräche mit den Schülern waren aufschlussreich und ermöglichten rasch einen ersten Eindruck über die gegenseitige Interessenlage»: So lautet die Bilanz eines Vertreters jener fünf Unternehmen, die am Speeddating-Anlass ihre Stellen für das Kurzpraktikum präsentierten, das die Informatikmittelschüler zwei Wochen vor und zwei Wochen in den kommenden Herbstferien absolvieren werden.

Fünf international tätige Firmen aus der Region

Die fünf Firmen sind in der Region Sarganserland-Werdenberg sowie dem Fürstentum Liechtenstein ansässig und teilweise international tätig. Sie stammen aus verschiedenen Branchen, so der Geoinformatik, der Medizinal- und Ventiltechnik, der Schmuckherstellung und der IT-Vernetzung von anderen Unternehmen. In all diesen Betrieben werden Applikationen programmiert und angewendet. Die Firmen sind somit prädestiniert, um den Schülern, die sich in der IMS zu Informatikern mit Richtung Applikationsentwicklung ausbilden lassen, eine Praktikumsstelle anzubieten. So unterschiedlich wie die Firmen sind auch die Kurzpraktika ausgerichtet, die am Speeddating-Anlass vorgestellt wurden: Während einzelne Unternehmen den IMS-Schülern Einblick in laufende Projekte geben werden, werden andere Firmen durch die Schüler eigene, praxisnahe Projekte entwickeln lassen und dafür nicht nur einen, sondern zwei oder mehrere Praktikanten einstellen.

Für die 13 IMS-Schüler sind momentan neun Kurzpraktikumsstellen zugesagt. Vier weitere Stellen müssen noch gefunden werden. Die Schule ist jedoch zuversichtlich, dass weitere IT-Firmen für die noch fehlenden vier Stellen Hand zu einem Kurzpraktikum bieten werden.

Alltag des Programmierens kennen lernen

Ziel des Kurzpraktikums ist es, die IMS-Absolventen zu Beginn des zweiten Ausbildungsjahres mit der Programmierumgebung in einer IT-Abteilung bekannt zu machen. Die Schüler bringen ins Kurzpraktikum die Grundlagen der Applikationsentwicklung mit. Bis zum Ende ihrer Ausbildung werden sie 32 Informatikmodule durchlaufen haben, sodass sie dann im Jahrespraktikum im vierten Jahr (ab 2020) in der Entwicklung von Applikationsprojekten voll eingesetzt werden können. Positiver Nebeneffekt des Kurzpraktikums, in dem die Schüler noch keinen Lohn erhalten, ist es, dass die Betriebe einen Praktikanten, der einen guten Eindruck hinterlässt, allenfalls gleich für das Jahrespraktikum rekrutieren können. (pd)