Erfolgreiche Grabser Junioren

Am Ostschweizer Gruppenmeisterschaftsfinal Gewehr 50 Meter (2 Stellungen) sicherten sich die Vorjahressieger aus Grabs die Silbermedaille. Mit dieser Leistung haben sich die erfolgreichen Werdenberger Juniorenschützen ausserdem für den Schweizer Final in Thun qualifiziert.

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Gute Final-Leistung mit Silber belohnt: Die Grabser Junioren Marlies Kaiser, Martina Kaiser, René Kaiser und Rebecca Pleithner (von links). (Bild: pd)

Gute Final-Leistung mit Silber belohnt: Die Grabser Junioren Marlies Kaiser, Martina Kaiser, René Kaiser und Rebecca Pleithner (von links). (Bild: pd)

SCHIESSEN. Für Organisator Hans Brauchli von den Sportschützen Wildhaus, Ressortleiter Gruppenmeisterschaft im Ostschweizer Sportschützenverband, war es in der Schiesssportanlage Witen in Goldach ein langer Tag. Während die Junioren ihr Programm am Vormittag mit je zwei Sportlern liegend und kniend absolvierten, dauerte dies bei der Elite mit jeweils drei Liegend- und zwei Kniend-Athleten bis am Abend, wobei die vorgegebenen Zeiten beinahe eingehalten wurden. Sowohl die neun Junioren-Gruppen als auch die 18 Elite-Gruppen hatten sich für die Finalteilnahme in drei Heimrunden qualifiziert.

Wildhaus verpasst Final knapp

Der spannendste Teil des Programms ist jeweils der Final, der seinem Namen allerdings nicht ganz gerecht wird, da vielfach die beiden Vorrunden, die ebenfalls dazu zählen, für das Endresultat entscheidend sind. Bei den Junioren schafften es nach den beiden vormittäglichen Vorrunden Gossau, Grabs, Sargans und Weissbad in den Final. Diesen verpasste das Team aus Wildhaus knapp und wurde in der Endabrechnung Fünfter.

Zu grosser Rückstand

Auch wenn das Quartett von Vorjahressieger Grabs, das im Final nach den neunten Schüssen in Führung lag, auch die letzten Treffer für sich entschieden und nicht an Gossau abgetreten hätte, wäre es dennoch unmöglich gewesen, die 16 Punkte Rückstand aus den Vorrunden noch aufzuholen. Trotzdem konnten sich die Werdenberger zusammen mit Gossau für den Schweizer Final vom 3. Juli in Thun qualifizieren. (pd)