Er hätte die Welt verändert

WERDENBERG. Das Kiwi-Treff Werdenberg zeigt an Pfingsten den sorgfältig und auch dramatisch verfilmten Stoff über Georg Elser und sein fehlgeschlagenes Attentat auf Hitler im Bürgerbräukeller am 8. November 1939.

Drucken
Teilen
Georg Elser (rechts) in Folterhaft mit einem Nazi-Schergen. (Bild: pd)

Georg Elser (rechts) in Folterhaft mit einem Nazi-Schergen. (Bild: pd)

WERDENBERG. Das Kiwi-Treff Werdenberg zeigt an Pfingsten den sorgfältig und auch dramatisch verfilmten Stoff über Georg Elser und sein fehlgeschlagenes Attentat auf Hitler im Bürgerbräukeller am 8. November 1939. Es fehlten nur 13 Minuten, dann hätte der Schreiner aus Königsbronn im Alleingang Hitler getötet. Doch es sollte eben nicht sein, Hitler verliess den Ort etwas früher.

Georg Elser, der nicht mit der Masse marschierte, hätte die Welt verändern und Millionen Menschen retten können. Der einfache Schreiner erkannte früh die Gefahr und handelte. Leider erfolglos. Der Film «Elser» von Oliver Hirschbiegel zeichnet die Geschichte dieses tapferen Mannes nach, vom Attentat bis zu den letzten Tagen im KZ Dachau. Kurz vor Kriegsende wurde Elser dort ermordet. Von denjenigen, die er selber zur Strecke bringen wollte. Der Film zeigt auch sadistische Verhöre durch die Nazi-Folterknechte, bei denen Georg Elser sehr leiden muss. Doch er verhält sich äusserst tapfer in dieser brutalen und unmenschlichen Gesellschaft.

«Elser» ist von Samstag, 23., bis Montag, 25. Mai (je 17 Uhr), und am Mittwoch, 27. Mai (20 Uhr), zu sehen. (H.R.R.)