Elektra Rüthi tritt der Energieplattform AG bei

RÜTHI. Um mittel- und längerfristig möglichst effizient Strom zu beschaffen, beteiligt sich die Gemeinde Rüthi, Elektra Rüthi, an der Energieplattform AG, St. Gallen mit einem Aktionärsanteil von 29 000 Franken (29 Namenaktien zu 1000 Franken). Dies teilt der Gemeinderat mit.

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RÜTHI. Um mittel- und längerfristig möglichst effizient Strom zu beschaffen, beteiligt sich die Gemeinde Rüthi, Elektra Rüthi, an der Energieplattform AG, St. Gallen mit einem Aktionärsanteil von 29 000 Franken (29 Namenaktien zu 1000 Franken). Dies teilt der Gemeinderat mit.

Die Energieplattform (EP) AG wurde von der St. Gallisch-Appenzellischen Kraftwerke AG (SAK) gegründet. Die EP AG bezweckt die Beschaffung von Energie sowie das Erbringen von Energie- und Netzdienstleistungen. «Der Stromhandel wird gerade für kleinere Gemeinden je länger, je anspruchsvoller, weil unter anderem verschiedene Anbieter mit unterschiedlichen Angeboten aufwarten», schreibt der Gemeinderat.

«Handelsrisiko nimmt zu»

Der Strom könne an den spezifischen Börsen gehandelt werden, genaue Prognosen für den jährlichen Strombedarf seien massgebend für den Stromeinkaufspreis, grössere Abweichungen von den Prognosen haben tarifarische Konsequenzen.

Damit erhöhe sich der betriebliche Aufwand für den Stromhandel erheblich und das Stromhandelsrisiko (Stromeinkauf und Stromverkauf) nehme zu. «Die Energieplattform AG beschafft den Strom am liberalisierten Markt, holt mehrere Angebote bei verschiedenen Lieferanten ein, zum Beispiel Axpo, Alpiq, BKW, Repower usw.», schreibt der Gemeinderat.

Mastbau hat begonnen

Im Zusammenhang mit den Leitungsanschlüssen West und Ost zu den geplanten neuen Unterwerken Rüthi der Swissgrid und SBB ist der Baubeginn für die erste Etappe der Montage der Masten 75A und 75B, die vorerst für den Anschluss an das SBB-Unterwerk wichtig sind, am 13. Oktober erfolgt. Die zweite Etappe begann am Montag, 3. November, und dauert bis Anfang Dezember.

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