Einsprachen verzögern «Chez Fritz»

Aus dem öffentlichen Auflageverfahren zum Hochhausprojekt «Chez Fritz» resultieren mehrere Einsprachen. Zudem ist eine Fristverlängerung gewährt worden. Deshalb ist eine Verzögerung möglich.

Thomas Schwizer
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BUCHS. 60 Meter hoch soll er werden, der Hochhausturm als markantes Eingangstor der Stadt Buchs auf dem Areal «Chez Fritz». Im Auflageverfahren, das bis am 10. September dauerte, erwuchs dagegen Widerstand – was sich schon bei der öffentlichen Präsentation des Projektes im Januar abgezeichnet hatte.

Bei der öffentlichen Auflage der vom Stadtrat erlassenen Pläne – Gestaltungsplan «Chez Fritz III», Teilstrassenplan «Chez Fritz» und Teilzonenplan «Grünau- und Kappelistrasse» – sind mehrere Einsprachen eingegangen. Das bestätigte Stadtpräsident Daniel Gut gestern auf Anfrage des W&O. Eine Einsprache verlangte eine Fristerstreckung, die gewährt werden muss, wie Gut sagt.

Laut dem Zeitplan hätte der Buchser Stadtrat am 2. November erstinstanzlich über die Einsprachen entscheiden wollen. Da man bis zum Einreichen der aufgeschobenen Einsprache deren materiellen Inhalt nicht kenne, sei dieser Termin in Frage gestellt, so der Stadtpräsident.

Sollte der Stadtrat die Einsprachen gegen den Teilzonenplan ablehnen, so wird er ihn so rasch als möglich dem fakultativen Referendum unterstellen – womit die Bürgerschaft Mitsprache erhalten wird. Der Rat will die 40-Tage-Referendumsfrist aber nicht über Weihnachten und Neujahr ansetzen, weshalb das nun voraussichtlich erst im Januar der Fall sein wird.

Wenn 5 Prozent der Stimmberechtigten das Referendum unterzeichnen, dann wird das Volk in der ersten Hälfte 2016 über den Teilzonenplan abstimmen können.

Um einen verfahrensmässigen Leerlauf zu vermeiden, erfolgt die Behandlung weiterer Einsprachen erst nach dem Referendum. Denn wenn dieses erfolgreich ist und das Volk den Teilzonenplan und damit auch das vorliegende Hochhausprojekt ablehnt, würde das weitere Einspracheverfahren überflüssig, sagt der Buchser Stadtpräsident. ? LOKAL 7