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«Eins und eins nicht immer zwei»

Die Gemeindeviehschau war einmal mehr ein Höhepunkt für die Bevölkerung. Miss Grabs ist Astro-Katja von Besitzer Heinz Eggenberger. Die Präsentation aller Missen war das Haupterlebnis.
Adi Lippuner
Blick auf den neugestalteten Marktplatz mit dem Vorführring, bei dem das Publikum freie Sicht auf die Tiere geniesst. (Bilder: Adi Lippuner)

Blick auf den neugestalteten Marktplatz mit dem Vorführring, bei dem das Publikum freie Sicht auf die Tiere geniesst. (Bilder: Adi Lippuner)

Die vier Experten Andreas Lendi, Markus Wickli, Marco Wildhaber und Michi Bless sowie der Präsident der Viehschaukommission, Mathias Eggenberger, kommentierten gestern die aufgeführten Tiere. Dabei erhielt auch die nichtbäuerliche Bevölkerung wertvolle Informationen und damit Einblick in die anspruchsvolle Arbeit der Braunviehzüchter. So ist für Mathias Eggenberger eins und eins nicht immer zwei. Im Züchterjargon bedeutet dies: «Spitzeneltern sind kein Garant für hervorragende Nachkommen. Es kann durchaus sein, dass eine mittelmässige Kuh und ein Superstier für ein sehr gutes Kalb sorgen.»

Auf dem neugestalteten Marktplatz wurden 465 Tiere aufgeführt. Wie es sich für eine Viehschau gehört, findet die Einteilung der Kühe nach dem Kalbedatum statt. Während die Experten am Vormittag die Tiere der einzelnen Abteilungen bewerteten, wurde nach der Mittagspause das Schauprogramm durchgeführt. Und da erlebten die Anwesenden einen Höhepunkt nach dem anderen.

Stolze Kühe im Ring zu bewundern

Haupterlebnis war sicher die Präsentation aller Missen der Werdenberger Schauplätze. Für Braunviehexperte Marco Wildhaber eine schwierige, aber auch schöne Aufgabe. «Es ist eine Freude, so stolze Kühe im Ring zu sehen. Sie sind der Beweis, dass sich die Zucht ständig weiterentwickelt und hier Tiere zu sehen sind, wie sie jedem Züchter gefallen.» Dass bei einer so hervorragenden Qualität Nuancen entscheidend sind, liegt auf der Hand. Am meisten zu überzeugen vermochte Vigor-Carla, die Miss Werdenberg-Nord, Besitzer Landwirtschaftliches Zentrum Salez. Vizemiss wurde Sina, die Miss Wartau aus dem Stall von Walter Forrer. Den Titel Miss Grabs darf Astro-Katja von Besitzer Hans Eggenberger tragen. Auch hier war es ein enger Entscheid zwischen der Erst- und Zweitplazierten. Die frisch gekürte Miss überzeugte den Experten Andreas Lendi nicht nur wegen ihres guten Ausdrucks, auch ihre Zitzenplatzierung entspricht dem Ziel des Braunviehzuchtverbandes.

Ein spezieller Höhepunkt ist jeweils die Präsentation der 100 000er-Kühe – der Tiere, die bisher mehr als 100 000 Kilo Milch gaben. «Diese Kühe haben in ihrem Leben viermal so viel geleistet wie der Durchschnitt», so Andreas Lendi. «Zudem sind es vitale Tiere und meist auch die Lieblinge der Bauernfamilien.

Miss Grabs Astro-Katja bereitet Heinz Eggenberger und den Ehrendamen sichtlich Freude.

Miss Grabs Astro-Katja bereitet Heinz Eggenberger und den Ehrendamen sichtlich Freude.

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