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Einen Tag wie im Mittelalter auf dem Schloss erleben

WERDENBERG. Das Mittelalter dauerte 1000 Jahre. Besucher des Schlosses Werdenberg können am Mittelaltertag, 18. Juni, Wissenswertes über die wichtigsten drei Epochen dieser langen Zeit erfahren.

WERDENBERG. Das Mittelalter dauerte 1000 Jahre. Besucher des Schlosses Werdenberg können am Mittelaltertag, 18. Juni, Wissenswertes über die wichtigsten drei Epochen dieser langen Zeit erfahren.

Die Zeit des Frühmittelalters (500–800) repräsentieren die Alamannen. Die Alamannen brachten unter anderem die deutsche Sprache in unsere Regionen, die nach und nach das Romanische ablöste. Viele Alamannen waren noch nicht Christen, sie glaubten an die alten germanischen Götter wie Thor, Odin und Freya. Die Alamannen von Mäder sind im Schlosshof und im Palaskeller anzutreffen.

Feuerwaffen ausprobieren

Das Hochmittelalter (800– 1250) ist die Zeit der Ritter, während der auch das Schloss Werdenberg gebaut wurde (1230). Es wird durch die Ameninger vertreten, unterstützt durch die hier ansässigen Montforter vom Schloss Werdenberg. Ameninger und Montforter sind auf dem Schlosshof und im Turmkeller stationiert.

Das Spätmittelalter (1250– 1500), im besonderen die Zeit nach den Burgunderkriegen (1477), wird durch die Margaritas authentisch dargestellt. Sie sind im Rittersaal zu finden – oder beim Ausprobieren der ersten Feuerwaffen vor dem Schloss.

Bogenschiessen und Met

Zu jeder halben Stunde finden besondere Attraktionen im Schloss oder im Schlosshof statt, wo Genaueres über die drei Epochen erfahren werden kann oder wo man einfach in einem kleinen kommentierten Konzert der Musik aus dieser Zeit zuhören kann. Herold wird die Besucher jeweils rechtzeitig darauf aufmerksam machen.

Speziell für Kinder wird ein Bogenschiessen angeboten. Zudem werden Märchen von verzauberten Schlossfräuleins und tapferen Rittern in der Landvogt-Stube erzählt. Treffpunkt ist in der Eingangshalle, jeweils zu jeder vollen Stunde ab 11 Uhr.

Für Essen und Getränke wird gesorgt. Mittelalterliche Süssigkeiten gibt es am Stand vom Café am Mühlbach. Essens- und Getränkebons sind neben dem Schlosstor und im Bistro erhältlich. Ausserdem: Peter Streiff flechtet Korbwaren, und der Greifvogelpark Buchs zeigt Falken, Eulen und Adler. Es gibt Burgwachen, Waschfrauen, eine Schmitte, Suppe vom Feuer und süssen Met und vieles andere mehr. (pd)

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