Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Eine Stärkung für die AHV

Ludwig Altenburger,

Arbeitgeberverband, Gewerbeverband und Economiesuisse bekämpfen die Altersvorsorge 2020. Die gleichen Kreise haben bereits die Einführung der AHV bekämpft. Erfreulicherweise stehen 25 grosse Arbeitgeber zur Rentenreform wie Migros, Axa Winterthur, Roche usw. Christoph Ryter, der seit 2010 die Pensionskasse Migros leitet (während neun Jahren war er Präsident des Pensionskassenverbands) und der zu den profiliertesten Kennern des Schweizer Vorsorgesystems zählt, betont: «Die Rentenreform ist zwar kein grosser Wurf, sondern lediglich ein kleiner Schritt in die richtige Richtung»(NZZ am Sonntag, 30.7.2017). Der Bundesrat forderte zu Gunsten der AHV 1% Mehrwertsteuer mehr, was von bürgerlicher Seite erfolgreich auf 0,6% reduziert wurde. Es ist dringend notwendig, nach mehreren gescheiterten Anläufen endlich einen Reformschritt zu machen. Es ist realitätsfremd zu glauben, dass der Nationalrat in vernünftiger Zeit eine für alle stimmende Vorlage erarbeiten kann. Mit der Rentenreform Altersvorsorge 2020 werden die Renten gesichert und unser solidarisches und wichtigstes Sozialwerk, die AHV, wird nachhaltig gestärkt. Ein Sozialwerk, das auch im internationalen Vergleich heute noch überzeugt. Stimmen Sie zweimal Ja zur Rentenreform!

Ludwig Altenburger,

Kantonsrat SP, Buchs

Grundversorgung sichern

Der Staat sorgt in vielen Bereichen für die Grundversorgung der Bevölkerung. Die Schweizer Bevölkerung hat Zugang zu bestem Trinkwasser in ausreichender Menge. Die Einwohner dieses Landes werden mit genügend Energie versorgt, die Kommunikation ist flächendeckend möglich, und das Gesundheitswesen steht allen offen. Und wie steht es mit dem wichtigsten Grundbedarf – den Nahrungsmitteln?

Wie die meisten Staaten dieser Welt überlässt auch die Schweiz die Produktion und den Handel von Nahrungsmitteln nicht ganz dem freien Markt. Für den Bundesrat und das Parlament ist klar, dass der Staat für die Nahrungsmittelproduktion, für die Verarbeitung und auch den Handel einen Rahmen setzen muss. Er hat das in der Vergangenheit gemacht und wird es auch in Zukunft tun müssen. Die nationale Agrarpolitik wurde bisher auf den bestehenden Artikel 104 der Bundesverfassung abgestützt. Mit dem neuen Verfassungsartikel soll das im Grundsatz bewährte Nebeneinander von Ökologie und Ökonomie mit dem Aspekt der längerfristigen Sicherheit ergänzt werden. Es ist zu hoffen, dass wir bei uns in der Schweiz nie in die Situation kommen werden, in Läden mit halb leeren oder leeren Regalen einkaufen zu müssen. Mit einem Ja bei der Ernährungssicherheit am 24. September leisten wir einen wichtigen Beitrag für eine längerfristige Sicherheit einer einheimischen, nachhaltigen, tierfreundlichen und vielfältigen Produktion von Lebensmitteln zu Gunsten von Konsumenten und Produzenten.

Thomas Ammann,

Nationalrat CVP, Rüthi

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.