Eine musikalische Reise durch Lateinamerika

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Vaduz Mexiko, Brasilien, Kolumbien – Musik aus drei Ländern, präsentiert in ungewöhnlicher Besetzung: Das renommierte Musikkollegium Winterthur und das junge «Iberacademy Orchestra» aus dem kolumbianischen Medellín spielen gemeinsam unter der Leitung von Alejandro Posada und präsentieren am Mittwoch 14. März 2018 um 20 Uhr im Vaduzer-Saal, Vaduz eine musikalische Reise durch Lateinamerika mit Werken der Komponisten Tobar, Villa-Lobos, Castellanos und Márques.

Das «Iberacademy Orchestra» ist der Botschafter der «Academia Filarmónica Iberoamericana», einer internationalen Initiative zur Förderung junger begabter Instrumentalisten aus Kolumbien und anderen lateinamerikanischen Ländern. Im Jahr 2011 vom kolumbianischen Dirigenten Alejandro Posada gegründet, eröffnet die Akademie besonders talentierten Musikern, vielfach aus sozial schwierigen Verhältnissen, die Möglichkeit, ihre Begabung weit über das landesübliche Niveau hinaus zu entwickeln. Ursprünglich auf Kolumbien fokussiert, richtet sich die Akademie seit 2015 auch an andere Länder und Musik-Sozialprogramme Südamerikas und entwickelte sich so zu einem internationalen Kompetenzzentrum für musikalische Aus- und Weiterbildung.

Zusammen mit einem europäischen Klangkörper

Zu den Gründungsmitgliedern der Akademie gehört auch Roberto González-Monjas, der erste Konzertmeister des Musikkollegium Winterthur, einem der führenden Schweizer Klangkörper. Gemeinsam mit Dirigent Alejandro Posada hat er die künstlerische Leitung der Akademie inne und führt «sein» südamerikanisches Orchester nun erstmals mit einem europäischen Klangkörper zusammen. (pd)