Eine grosse Aufregung und viel Freude

ST. GALLEN. Auf Ende der Junisession ist August Wehrli (SVP, Buchs) aus dem Kantonsrat zurückgetreten.

Hans Jakob Reich
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Dominic Büchler (Grabs): Wirtschaftsinformatiker und seit Montag als SVP-Kantonsrat Nachfolger von August Wehrli. (Bild: Regina Kühne)

Dominic Büchler (Grabs): Wirtschaftsinformatiker und seit Montag als SVP-Kantonsrat Nachfolger von August Wehrli. (Bild: Regina Kühne)

ST. GALLEN. Auf Ende der Junisession ist August Wehrli (SVP, Buchs) aus dem Kantonsrat zurückgetreten. Nachdem das erste Ersatzmitglied, Benjamin Hanselmann, Frümsen, auf das Mandat verzichtet hatte, erklärte das zweite Ersatzmitglied auf der SVP-Liste des Wahlkreises Werdenberg, Dominic Büchler (Grabs), die Wahl anzunehmen. Am Montag nun wurde er als Kantonsrat vereidigt. Er ist 1989 in Grabs geboren und ist dort auch aufgewachsen. Nach der Sekundarschule absolvierte er eine kaufmännische Lehre und sammelte danach Erfahrungen in verschiedenen Unternehmen, ehe er die Berufsmatura erlangte und in ein Studium zum Wirtschaftsinformatiker HF einstieg, das er nächsten Sommer abschliessen wird. Seit November letzten Jahres ist er beruflich in diesem Bereich tätig.

Welche persönlichen Gefühle haben sich für Sie mit dem ersten Sessionstag verbunden?

Der erste Sessionstag ist vermutlich für jeden neuen Kantonsrat ein unvergesslicher Tag. Für mich persönlich war er verbunden mit grosser Aufregung und viel Freude. Die Vereidigung vor Regierung und Kantonsräten war eine grosse Ehre für mich.

Welchen Eindruck haben Sie vom Ratsbetrieb gewonnen?

Ich wurde überrascht von der Menge Papier, welche vor und während der Session ausgeteilt wurde. Mir wurde bewusst, dass Prioritäten setzen unabdingbar ist. Der eher hohe Lärmpegel im Kantonsratssaal bestätigt mir diese Erkenntnis.

Welche Ziele setzen Sie sich für Ihre parlamentarische Tätigkeit im Rest der Legislatur 2012/2016?

Als junges Kantonsratsmitglied werde ich die bevorstehende Zeit nutzen, um mich erstens optimal in diese Funktion einzuleben und zweitens mich in dringlichen Themen, wie zum Beispiel eine nachhaltige Lösung im Bereich des Asylwesens im Kanton St. Gallen, einzusetzen.