Eine Frage der Neutralität

WERDENBERG. Anschliessend an das vollbepackte Referat wurden reichlich Fragen gestellt und beantwortet. Hier zwei Beispiele: «Wie will es die Armee schaffen, dass die 5 Milliarden Franken gesprochen werden?», lautete die erste Frage.

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WERDENBERG. Anschliessend an das vollbepackte Referat wurden reichlich Fragen gestellt und beantwortet. Hier zwei Beispiele: «Wie will es die Armee schaffen, dass die 5 Milliarden Franken gesprochen werden?», lautete die erste Frage. Die Antwort von Oberstleutnant Roger Rauper kam umgehend: «Um die 5 Milliarden zu bekommen, bleibt uns nichts anderes übrig, als transparent zu informieren. Wir müssen das Volk überzeugen, dass es dieses Geld braucht für eine starke Armee. Mehr können wir als Armee gar nicht machen.» In diesem Zusammenhang stelle sich natürlich die Frage: Sparen wir bei der Armee oder wo anders?

Viele weitere Fragen oder Meinungen aus dem Publikum folgten. Die Frage zur Neutralität beantwortete Roger Rauper differenziert und machte bewusst, dass sich im Laufe der Geschichte Inhalt und Tragweite der schweizerischen Neutralität immer wieder stark gewandelt hat. «Deshalb muss man sich schon bewusst sein, dass im heutigen Spannungsfeld an der Neutralität gekratzt wird. Das ist aber nicht etwas, das man früher nicht auch gemacht hat.» (bey)

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