Eine faszinierende Gratwanderung

Morgen feiert der in Werdenberg wohnhafte Künstler Heinz Schwizer seinen 80. Geburtstag. Eine breite Palette an Kunstwerken dokumentiert sein langjähriges Schaffen als Aquarellist und Maler.

Drucken
Teilen
Heinz Schwizer, Werdenberg. (Bild: pd)

Heinz Schwizer, Werdenberg. (Bild: pd)

WERDENBERG. Heinz Schwizer wurde 1935 in St. Gallen geboren und absolvierte in den Jahren zwischen 1968 und 1971 eine dreijährige Grafikerausbildung. Danach besuchte Schwizer regelmässig Kunstseminare und Symposien, um sein Wissen und seine Liebe zum Aquarell immer weiter zu vertiefen und seinen ganz individuellen Malstil zu entwickeln.

International vertreten

1980 zeigte sich Schwizer erstmals mit seinen Landschafts-Aquarellen in der Öffentlichkeit. Der Erfolg blieb nicht lange aus und Schwizer zeigte seine Werke fortan an internationalen Einzel- und Gruppen-Ausstellungen in der Schweiz, Frankreich, Luxemburg und Österreich.

Über die Zeit hatte sich sein Schaffen eindrücklich gewandelt und entwickelt. Es entstanden unzählige Werke, die die wahre Kunst der subtilen Farbgebung untermauerten. Seine Fähigkeit, eine Landschaft oder eine Blume mit ganz wenigen Tinten- oder Kohlen-Strichen zu charakterisieren und minimal zu kolorieren, zeichnet Schwizer als wahren Künstler aus.

Während seiner ganzen Schaffenszeit versuchte sich Schwizer aber auch immer wieder in der abstrakten Malerei. In Experimenten ist er an Limiten gestossen und so in die neue Dimension der abstrakten Kunst vorgestossen.

Eine stete Gratwanderung

Er hat es geschafft, mit freien Formen räumliche Phänomene aufzuspüren und Werke geschaffen, die durch ihre Farbigkeit und Strahlkraft überzeugen.

Noch heute zeigen seine Werke eine faszinierende Gratwanderung zwischen Abstraktion und Gegenständlichkeit. (pd)

Aktuelle Nachrichten