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Eine abwechslungsreiche Matinee

Am vergangenen Sonntagmorgen fand man sich im Oberstufenzentrum Flös in Buchs ein, um dem abwechslungsreichen Programm der Lehrerinnen und Lehrer der Musikschule Werdenberg zu lauschen.
Mengia Albertin
Der Pianist Jean Lemaire, die Violinistin Raikan Eisenhut und die Cellistin Beate Reitze-Buj spielten an der Matinee der Musikschule Werdenberg. (Bild: Mengia Albertin)

Der Pianist Jean Lemaire, die Violinistin Raikan Eisenhut und die Cellistin Beate Reitze-Buj spielten an der Matinee der Musikschule Werdenberg. (Bild: Mengia Albertin)

BUCHS. Das bunt gemischte Publikum durfte sich am Sonntagmorgen von den professionellen Klängen der Musikerinnen und Musiker verzaubern lassen. Neben regelmässigen Schülerkonzerten findet jeweils im Frühjahr auch ein Konzert statt, bei dem die Lehrerinnen und Lehrer der Musikschule ihr Können präsentieren. Verwandte, Bekannte, Schüler mit ihren Familien und andere Musikliebhaber fanden sich für diesen Anlass in der Aula des Oberstufenzentrums Flös ein. Der Eintritt war frei, die gefüllten Kollekte-Schalen zum Ende des Konzerts zeigten die Begeisterung der Zuhörer. Denn das gespannte Publikum freute sich auf eine Stunde voller professioneller Klänge – und wurde nicht enttäuscht.

Quer durch ganz Europa

Der Schulleiter Florian Heeb begrüsste zuerst das Publikum und kündigte gleich zu Beginn an, dass dies einer seiner letzten Auftritte als Leiter der Musikschule Werdenberg sei. Deshalb freue er sich besonders, die Interessierten für das alljährliche Lehrerkonzert begrüssen zu dürfen. Gleich darauf startete das anspruchsvolle Programm.

Die Lehrer spielten in unterschiedlichen Zusammensetzungen und so entstand eine unterhaltsame und abwechslungsreiche Matinee mit Klassik aus ganz Europa.

Das Konzert startete mit Mozart, gespielt von Gabi Fercher (Violine), Brigitta Bach (Viola), Beate Reitze-Buj (Cello) und Jean Lemaire (Klavier). Es folgten zwei Sätze eines Violinkonzertes in C-Dur des österreichischen Komponisten J. Haydn und ein harmonisches Violinen-Duett des Ungarn B. Bartók, gespielt von Patricia Hatvani und Cecilia Albert. Aus der Oper «Die tote Stadt» des als Wunderkind geltenden Tschechen E. W. Korngold wurde die packende «Arie des Pierrot» gespielt.

Eine komplexe «Prélude für die linke Hand» des russischen Komponisten A. Skrjabin und ein Stück mit Violine, Cello und Klavier des französischen Impressionisten M. Ravel folgten.

Schweizer Musik zum Schluss

Am Ende des klassischen Teils des Konzerts begeisterten der Pianist Jean Lemaire und die Violinistin Raikan Eisenhut mit feurigen und kraftvollen Teilen der «Siete canciones populares españolas» des Spaniers M. de Falla. Liebhaber der klassischen Musik kamen an diesem Sonntagmorgen mit den hochkonzentrierten Musikern also voll auf ihre Kosten.

Schliesslich endete die Reise erfrischend in der musikalischen Schweiz. Renate Wehinger auf der Querflöte, Gabi Fercher, Beate Reitze-Buj, Gerhard Dobler am Schlagzeug, Markus Nauer an Bass und Akkordeon und Stefan Nauer am Klavier präsentierten Schweizer Volksmusik in einer interessanten Zusammensetzung und Interpretation.

Eines der Stücke widmeten die engagierten Lehrer ihrem Schulleiter Florian Heeb zum Dank an seine Zeit als Schulleiter. Das letzte Stück – «Endspurt» von N. Alder – begleitete das Publikum dann beschwingt und zufrieden in den Sonntagnachmittag.

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