Eindrückliches aus dem Wilden Westen

Unter dem Titel «Wild Wild West» präsentiert Stefan Lenherr eine Fotoausstellung in der Buchser Raiffeisenbank. Die Bilder sind auf seinen zahlreichen Amerikareisen entstanden, bei denen sein umfangreiches Nikon-Fotomaterial stets zur Grundausrüstung gehörte.

Corinne Hanselmann
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Stefan Lenherr vor einer seiner Ausstellungsfotografien. (Bild: Corinne Hanselmann)

Stefan Lenherr vor einer seiner Ausstellungsfotografien. (Bild: Corinne Hanselmann)

BUCHS. Beeindruckende Landschaften, aussergewöhnliche Farben und Momente aus dem Westen Amerikas präsentiert der Gamser Hobbyfotograf Stefan Lenherr zur Zeit in seiner Ausstellung in den Räumlichkeiten der Raiffeisenbank Werdenberg in Buchs. Bereits zum 49. Mal gibt die Bank einem regionalen Künstler diese Möglichkeit. «Dabei erhalten Besucher und Mitarbeiter der Bank einen Einblick in die vielfältigen künstlerischen Tätigkeiten in der Umgebung», sagte Daniel Meier, Vorsitzender der Bankleitung, anlässlich der Vernissage. Ein Flötenensemble der Musikschule Werdenberg umrahmte die Ausstellungseröffnung musikalisch.

Auswahl aus 50 000 Aufnahmen

Wer die Wahl hat, hat die Qual. Das dachte sich wohl auch Stefan Lenherr, als er aus seinen rund 50 000 Fotos, die er auf seinen Amerikareisen geschossen hatte, ein paar wenige für die Ausstellung auswählen musste. Schon zehnmal – während insgesamt etwa 40 Wochen – war er im Land der unbegrenzten Möglichkeiten und reiste unter anderem durch Arizona und Utah. Dabei ging er oft mit viel Herzblut seiner grossen Leidenschaft, dem Fotografieren, nach.

Abseits typischer Touristenorte

Lenherr präsentiert die Bilder in massiven Holzrahmen, welche die Fotos zwischen zwei Gläsern von der Wand abheben und «schweben» lassen. Diese hat der gelernte Schreiner selbst gemacht. Mit oder ohne Rahmen können die ausgestellten Bilder natürlich auch erworben werden.

Wer neue Welten entdecken und Bilder von unbekannteren Naturwundern abseits der typischen Touristenrouten sehen möchte, sollte sich die Ausstellung von Stefan Lenherr auf keinen Fall entgehen lassen. «Für einige der Fotos nahm ich mehrstündige Fussmärsche in Kauf», sagte er. «Und manchmal brauchte es auch einfach das nötige Glück, zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein.»

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