Einblick in die Alvierlinie erhalten

TRÜBBACH. Der Artillerie-Fort-Verein-Magletsch (Afom) ermöglichte am vergangenen Sonntag einen interessanten Einblick in die Alvierlinie. Zahlreiche Passivmitglieder nutzten die Gelegenheit, üblicherweise nicht zugängliche Anlagen zu besichtigen.

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TRÜBBACH. Der Artillerie-Fort-Verein-Magletsch (Afom) ermöglichte am vergangenen Sonntag einen interessanten Einblick in die Alvierlinie. Zahlreiche Passivmitglieder nutzten die Gelegenheit, üblicherweise nicht zugängliche Anlagen zu besichtigen.

Während des Zweiten Weltkrieges wurde die Sarganserau wegen ihrer grossen militärischen Bedeutung als Schlüsselfront stark befestigt. Um bei einem Angriff eine Umgehung in Richtung Matug und Palfris zu verhindern, wurde die Alvierlinie gebaut, schreibt der Afom. Viele Bunker bildeten eine starke, in der Tiefe gestaffelte Verteidigungslinie. Exemplarisch konnten das Infanteriewerk Richtbühl oberhalb Trübbach und der grosse Bunker Bergweite besichtigt werden. Die Besucher zeigten sich beeindruckt von den durchdachten Kampfanlagen.

Dem Afom ist es ein Anliegen, wichtige militärhistorische Bauten und Anlagen zu erhalten und der Bevölkerung zu zeigen. So finden regelmässig Führungen in den Festungen Magletsch und Schollberg statt.

Auch die dazugehörenden Infanteriewerke können angeschaut werden. (pd)