Ein weiterer Abbau von Arbeitsplätzen

Die Firma Swarovski verschiebt weitere Jobs ins Ausland. Die Buchhaltung geht nach Polen.

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Am Dienstagabend hatten die Mitarbeiter des betroffenen Bereichs der Liechtensteiner Firma Swarovski traurige Gewissheit: Ihre Arbeitsplätze werden bis Ende Jahr aufgelöst, die Kündigung ausgesprochen. Betroffen sind gemäss Aussagen eines Swarovski-Mitarbeiters rund 15 Angestellte im Bereich Finanzen und Buchhaltung am Standort Triesen. Diese Auslagerung der Arbeitsplätze findet im Rahmen eines «Optimierungsprojektes» auf globaler Ebene statt.

Bereits im Mai erklärte ein Mitarbeiter bei der Swarovski am Standort in Wattens, dass das Unternehmen plane, mehrere Bereiche wie IT, Personalverrechnung und Buchhaltung nach Osteuropa auszulagern. Im Juni liess der Hauptsitz auf Nachfrage verlauten, dass «ständig Projekte laufen, aber keine konkreten Jobabbaupläne bestehen». Bereits damals sorgten sich die Mitarbeiter im jetzt betroffenen Bereich um ihre Arbeitsplätze.

Im neuen Jahr wird der Bereich Finanzen und Buchhaltung seinen Betrieb in Polen aufnehmen. Das bedeutet aber auch, dass die neuen polnischen Buchhalter eingelernt werden müssen. Dafür werden sie bereits Ende September nach Triesen kommen, wo sie vom bestehenden Personal eingelernt werden. Bis Ende Jahr sollen so die neuen Buchhalter fit sein für ihre neuen Aufgaben. Erst vergangenes Jahr wurde die manuelle Fertigung nach Serbien verlagert, damals gingen rund 45 Arbeitsplätze verloren. (vl)