Ein Strauss voller Kreativität

Seit zwei Jahren ist das bzb Buchs Partnerschule von Schweizer Jugend forscht. Bei der 8. Ausstellung der Facharbeiten im Bereich Allgemeinbildung wurden acht ausgezeichnet.

Heidy Beyeler
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Ein Teil der am bzb ausgezeichneten Lernenden. (Bild: Heidy Beyeler)

Ein Teil der am bzb ausgezeichneten Lernenden. (Bild: Heidy Beyeler)

BUCHS. Am Donnerstagabend stieg im Lichthof des Berufs- und Weiterbildungszentrums Buchs (bzb) die Spannung zusehends. 23 Arbeiten aus den dreijährigen Lehren und 58 aus den vierjährigen Lehren wurden von Experten sorgfältig bewertet.

Nachdem sich die offizielle Vergabe der Diplome spürbar verzögerte, wurden die Lehrabgänger, welche die Chance genutzt hatten, eine Vertiefungsarbeit einzureichen, von Minute zu Minute «hibbeliger».

Endlich – nach einer gefühlten halben Stunde wurden die ausgezeichneten Arbeiten bekanntgegeben. Bei den dreijährigen Lehren gab es drei Diplome sowie drei Preisträger, bei den vierjährigen Lehren waren es zehn Diplome und fünf Preisträger.

Einblick in die Arbeiten

Matthias Kunz, Berufsschullehrer am bzb, gab seiner Freude Ausdruck und sagte, dass es «gleich ein paar Arbeiten gibt, die das Potenzial in sich haben, diese beim nationalen Wettbewerb <Schweizer Jugend forscht> anzumelden».

Die Themen der mit einem Preis ausgezeichneten Arbeiten überraschen und geben Einblicke in Bereiche, die Interessen und Bedürfnisse von jungen Menschen erkennbar machen. Bei den dreijährigen Lehren waren es Frauen, die in den ersten drei Rängen punkteten. Auffallend dabei ist, dass alle drei prämierten Arbeiten soziale Aspekte beinhalten.

An erster Stelle stand mit «Bunte Fakten» ein besonders farbiges Projekt, das zu therapeutischen Zwecken eingesetzt werden kann. Erarbeitet haben es Manuela Bösch aus Sennwald und Nathalie Schmid aus Horn. Mit dem zweiten Rang wurde ein Integrationsprojekt zum Thema Flüchtlinge gewürdigt. Auf den dritten Rang schaffte es der Eigenversuch zur Bewältigung eines Schicksalsschlages.

Werdenberger ausgezeichnet

Bei den vierjährigen Lehren wurden ausschliesslich Arbeiten von männlichen Absolventen ausgezeichnet. Im ersten Rang stand das Potenzial der Ökologie im Vordergrund. Im zweiten Rang schwangen der E-Smoker in einem restaurierten Weinfass von Sandro Kremmel aus Gams und Raphael Weber aus Sennwald sowie das Projekt einer Wohlfühloase (mobiler Whirlpool) von Samuel Sätteli aus Oberschan und Fabian Oesch aus Rebstein oben auf.

Die beiden drittrangierten Projekte widmeten sich dem leiblichen Wohl: ein Outdoor Raclette Grill, der in einem Rucksack Platz findet, und eine Pfannkuchenmaschine, die nicht so teuer wie ähnliche Modelle ist, dafür automatischer.

Preisträger von dreijähriger Ausbildung: 1. Manuela Bösch, Sennwald und Nathalie Schmid, Horn, mit «Bunte Fakten»; 2. Seraina Neurauter, Weesen und Delia Aidoo, Walenstadt, mit «Meine Heimat soll auch deine werden»; 3. Giulia Kurer, Oberegg, mit «Der Rollstuhl als Lebensbegleiter». – Preisträger von vierjähriger Ausbildung: 1. Luca Bernoi, Hinterforst und Samuel Zürn, Au, mit « Mehrwegbecher-Automat»; 2. Samuel Sätteli, Oberschan und Fabian Oesch, Rebstein, mit «Mobiler Whirlpool»; 2. Sandro Kremmel, Gams und Raphael Weber, Sennwald, mit «Bau eines E-Smokers nach unserem Design»; 3. Loris Vogt, Mauren und Dominik Walker, Balzers, mit «Pfannkuchenmaschine»; 3. Adrian Kobler, Kriessern und Eric Chaaya, Kriessern, mit «Outdoor Raclette Grill».

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